Exklusive Rezepte - jede Woche neu

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interessanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 13

Frischer Bärlauch

Beschreibung: Bärlauch wird im Frühling vor der Blüte geerntet. Die Blätter riechen wie wilder Knoblauch, schmecken aber deutlich milder. Dem Bärlauch wird unter anderem eine herzstärkende und blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben, die ätherischen Öle wirken reinigend auf die Atemwege und das reichlich enthaltene Vitamin C kann der Frühjahrsmüdigkeit entgegen wirken und unseren Körper stärken.

Verwendung: Verwendung findet Bärlauch klassisch als Bärlauchpesto, aber auch eine Bärlauch-Kartoffel-suppe oder ein selbstgebackenes Bärlauchbrot sind köstliche Möglichkeiten der Zubereitung. Sehr gut schmecken die fein geschnittenen Blätter vor dem Servieren unter Risotto gemischt oder zu frischer Pasta. Roh und fein geschnitten passt er in grüne Salate oder Tomatensalat, in Kräuterquark zu Pellkartoffeln oder als Bärlauchbutter auf frischem Baguette.

Bärlauch-Risotto

Zutaten für 4 Personen: 2 kleine rote Zwiebeln, 3 EL Olivenöl, 250 g Risotto-Reis, 125 ml trockener Weißwein, 1,2 l Gemüsebrühe, 1 Bund Bärlauch, 2 EL Butter, 40 g geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer, 0,5 TL geriebene Zitronenschale

Zubereitung: Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Die Zwiebel schälen, würfeln und  in Olivenöl in einem Topf glasig andünsten. Den Reis zugeben und bei starker Hitze 1-2 Minuten rühren bis die Reiskörner glasig sind. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen lassen. Dann den ersten Schöpflöffel heiße Brühe zugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. So fortfahren bis die Brühe verbraucht ist (ca. 20 Minuten) und der Reis weich ist, aber noch einen leichten Biss hat. Nach Bedarf noch etwas Brühe zugeben. Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, den fein geschnittenen Bärlauch kurz in der Butter schwenken und mit dem Parmesan unter den Reis mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale abschmecken und sofort heiß zu Tisch geben. 

 

Kokosnuss

Beschreibung: Frische Kokosnüsse sind nicht nur lecker und gesund, sondern lassen sich auch vielfältig verwenden: für Süßspeisen, geraspelt in Müsli oder Joghurt, zum Bestreuen von Kuchen und Torten oder einfach als Snack für Zwischendurch in Schule oder Büro.

Verwendung: Zum Öffnen bohren Sie mit einem Handbohrer/Schraubenzieher am besten in die oben eingekerbten Löcher, lassen die Kokosmilch herauslaufen und schlagen die Schale mit einem Hammer vorsichtig auf.

Kokos-Pudding

Zutaten für 4 Personen: 50 g frisch geraspelte Kokosraspel, 750 ml Milch, 50 g Rohrohrzucker, 50 g Speisestärke, 1 Eigelb

Zubereitung: 500 ml Milch mit den Kokosraspel und dem Zucker zum Kochen bringen. Restliche kalte Milch mit der Stärke und dem Eigelb verquirlen und unter Schlagen unter die heiße Milch rühren. Unter Rühren zum Kochen bringen, einmal kurz aufpuffen lassen bis die Masse dick wird. In Schälchen füllen und erkalten lassen.
Gut gekühlt und mit Kokosflocken bestreut servieren.

 

Rezepte der Woche KW 12

Rucola im Bund

Beschreibung: Rucola, auch Salatrauke genannt, hat einen pfeffrigen Geruch, der Geschmack ist angenehm scharf. In ein nasses Tuch gewickelt hält er sich einige Tage im Kühlschrank.

Verwendung: Die harten Stiele werden vor dem Verzehr entfernt. Die Blätter eignen sich im Ganzen als Beigabe zu gemischten Blattsalaten, zu Tomatensalat oder fein geschnitten in Kartoffelsalat. Rucola passt außerdem zu pochierten Eiern, fein geschnitten in Omelett, zum Servieren auf heißer Pizza, oder im Sandwich mit Mozzarella, Ziegenkäse oder Schinken.

Bayerischer Kartoffel-Gurken-Salat mit Rucola

Zutaten für 6 Personen:1,5 kg festkochende Kartoffeln, 1 Zwiebel, 400-500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe, 4 EL Weißweinessig, Salz, 1 TL Zucker,    Pfeffer, 1 Salatgurke, 1 Bund Rucola, 5 EL Olivenöl

Zubereitung: Die Kartoffeln waschen, weich dämpfen, noch heiß schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und in der Brühe 5 Min. aufkochen, dann über die Kartoffeln gießen, salzen, zuckern, pfeffern und 1 Stunde durchziehen lassen. Zuletzt die Gurke in Scheiben hobeln, den Rucola grob schneiden und mit dem Olivenöl untermischen. Nochmals abschmecken und servieren. 

Tipp: Kennzeichen des Bayerischen Kartoffelsalats ist, dass die Kartoffelscheiben nicht intakt sind und der Salat eine feuchte/sämige Konsistenz hat. 

Rucola-Pesto

Zutaten für 4 Personen: 4 Handvoll Rucola, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Walnüsse, 30 g ger. Parmesan, 80-100 ml Olivenöl, 1 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer 

Zubereitung: Rucola waschen, trocken schütteln und die Stiele entfernen. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Walnusskerne in einer Pfanne trocken rösten bis Sie duften, dann fein hacken. Rucola mit Knoblauch und etwas Öl fein pürieren, Nüsse und Parmesan unterheben, Öl nach Bedarf zugeben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. 

 

Radicchio

Beschreibung: Radicchio hat feste, kleine Köpfe mit violetten und weiß-gerippten Blättern. Er wird wegen seiner attraktiven Farbe sowie wegen seines leicht bitteren Geschmacks sehr geschätzt. Verantwortlich hierfür ist der Bitterstoff „Intybin“. Bitterstoffe sollen sich positiv auf unsere Verdauung auswirken und den Heißhunger auf Süßigkeiten verringern. 

Radicchio-Apfel-Salat mit Walnüssen

Zutaten für 4 Personen: 200 g Radicchio, 200 g Topaz Apfel, 80 g Walnusskerne, 4 EL Walnussöl, 1-2 EL Balsamico bianco, 3 TL Blütenhonig, 1 cm frisch geriebener Ingwer, Salz, Pfeffer
Zubereitung: Den Radicchio vierteln, den Strunk entfernen, die Blätter grob zerteilen und 10 Minuten in kaltem Salzwasser wässern. Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Viertel in dünne Scheiben schneiden. Die Walnusskerne trocken in einer Pfanne rösten. Für das Dressing die restlichen Zutaten verrühren, den Radicchio abgießen und alle Zutaten miteinander vermischen.

 

Spitzkraut

Beschreibung: Spitzkraut ist die spitzköpfige Art des Weißkrauts und hat zartere Blätter und einen milderen Geschmack. Kraut ist kalorienarm, aber reich an Vitamin C (45 mg/100 g), enthält viel Vitamin K, wichtige Spurenelemente und das Antioxidans Coenzym Q10.

Verwendung: Spitzkraut wird roh für Salate als „Krautsalat“ verwendet, gedünstet oder geschmort dient er als Gemüsebeilage oder als Einlage in Eintopfgerichten. Zum Würzen und um die Verdaulichkeit zu erhöhen eignen sich angestoßene oder angeröstete Kümmelsamen. Auch kann man den Kohl „entblähen“, indem man die Stücke kurz in Salzwasser siedet, dann abgießt und anschließend erst mit der eigentlichen Zubereitung beginnt. Eine wärmende Suppe oder ein Vitaminkick in Form von Rohkost ist ideal in der nasskalten Frühjahrszeit.

Spitzkraut Rohkost mit Orangen

Zutaten für 4 Personen: 400 g Spitzkraut, 1 TL gestrichenen Meersalz, 1-2 Orangen, Saft von einer halben Limette, wenig Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 1 TL Schwarzkümmelsamen oder schwarzer Sesam

Zubereitung: Die äußeren Blätter des Spitzkrauts entfernen, dann den Kopf vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Die Stücke waschen und dann mit einem großen Messer in sehr feine Streifen schneiden oder fein hobeln. Das Kraut mit dem Salz vermischen und mit den Händen ein paar Mal kräftig durchkneten, so dass es mürbe wird. Die Orangen schälen oder filetieren und in Stücke schneiden. Alle Zutaten miteinander vermischen und vor dem Servieren 15 Min. durchziehen lassen.

 

Rezepte der Woche KW 11

Stangensellerie 

Beschreibung: Stangensellerie wird auch Stauden- oder Bleichsellerie genannt. Er enthält Kalium, Vitamin A und K, sowie Calcium in nennenswerter Menge. Eine Besonderheit sind die einzigartigen Natriumverbindungen, weshalb Stangensellerie auch einen leicht salzigen Geschmack aufweist. Laut dem Bestsellerautor Anthony William soll sich frisch gepresster Stangenselleriesaft, morgens auf nüchternen Magen getrunken, sehr positiv auf unseren Magen und die gesamte Verdauung auswirken. Hierzu empfiehlt er, jeden Morgen bis zu einem halben Liter frischen Stangenselleriesaft zu trinken. 

Verwendung: Zubereiten kann man Stangensellerie als Rohkostsalat, z.B. mit schwarzen Oliven und Fetakäse oder auch mit Grapefruit und Äpfeln. Sie können ihn auch dünsten und anschließend mit Käse überbacken oder fein geschnitten als knackige Zugabe in Kartoffelsalat verzehren. Oder Sie essen die Stangen „natur“ zu einem Dip. Seien Sie kreativ und experimentieren Sie mit unterschiedlichen Geschmacksvariationen. Sie können den Sellerie in Salzwasser mit etwas Zitronensaft garen. Anschließend mit geriebenem Käse und etwas Butter oder Olivenöl im Ofen überbacken. Klassisch wird etwas klein geschnittener Stangensellerie auch in der italienischen Nudelsauce (Bolognese) verwendet.

Warmer Couscous-Salat mit Stangensellerie und Joghurt-Dip

Zutaten: 300 g Stangensellerie (1 Staude), 1 Zwiebel, 5 EL Sesam- od. Olivenöl, 1 Zitrone, 1 Bund Petersilie, 200 g Couscous, Paprikapulver scharf, 250 g Naturjoghurt, 1 Knoblauchzehe

Zubereitung: Den Sellerie putzen, waschen und in 5 mm dünne Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In Olivenöl 5 Min. glasig andünsten, dann den Sellerie zugeben, mit etwas Wasser aufgießen und bei geschlossenem Deckel bissfest bis weich dünsten. Die Zitrone heiß waschen und die Schale grob abreiben. Die Petersilie waschen, Stiele entfernen und Blätter fein hacken. Den Couscous in einer Schüssel mit 200 ml heißem Salzwasser übergießen. Die Zitronenschale und Petersilie zugeben, auflockern und mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig würzen. Den fertigen Stangensellerie unterheben und abschmecken. Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen und die gepresste Knoblauchzehe unterrühren. Den Salat mit je einem Klecks Joghurt servieren.

Sehr lecker als leichtes Abendessen.

 

Artischocken

Beschreibung: Diese Woche erhalten Sie in einigen Kistensortimenten eine frische Artischocke. Die Artischocke ist die Blüte eines Distelgewächses und gilt seit jeher als ganz besonderes Gemüse. Bei größeren Blüten isst man nur die fleischig verdickten Hüllenblätter und den Blütenboden.

Verwendung: Zur Vorbereitung waschen Sie die Artischocken, entfernen die untersten Blätter, schneiden den Stiel auf 3 cm ab und schälen ihn dünn. Außerdem schneiden Sie die obersten, holzigen Blattspitzen mit einer Schere rundherum ab. In reichlich Salzwasser mit etwas Zitronensaft 20-30 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Artischocke ist gar, wenn sich ein Blatt mit den Fingern leicht herausziehen lässt.

Zum Essen Blatt für Blatt abzupfen und zwischen den Zähnen abstreifen. Zuletzt das sogenannte „Heu“ im Artischockenboden herauslösen und den Boden essen.

Zum Servieren passt frischer Limetten- oder Zitronensaft, natives Olivenöl, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle oder Sie tunken die die Artischockenblätter in Aioli (Knoblauchmayonnaise).

 

Rezepte der Woche KW 10

Austernpilze 

Beschreibung: Austernpilze werden wegen ihres fleischähnlichen Fruchtfleisches und des feinen Aromas auch „Kalbfleischpilze“ genannt. Sie enthalten pro 100 g ca. 1,3 g Eiweiß, das im Gegensatz zu dem vieler anderer Pilzarten leicht verdaulich ist. Sie sind kalorienarm und enthalten Vitamine der B-Gruppe sowie zahlreiche Mineralstoffe, Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Zudem sind sie cholesterinfrei und gut verträglich. 

Verwendung: Sie eignen sich gut zum Braten und Grillen, wie zum Beispiel gebraten zu Blattsalaten, in Sahnesoßen zu Nudeln, Risotto, Kartoffelauflauf, Nudelsalaten oder Pizza, um nur einige Variationen zu nennen. 

Hinweis: Der weiße Belag auf den Austernpilzen ist KEIN Schimmel, sondern das austernpilztypische Mycel, welches völlig unschädlich ist. Entweder lassen oder einfach mit einem Tuch wegwischen.
Pilze nicht waschen!

Pizza mit gebratenen Austernpilzen 

Zutaten für den Teig: 350 g Weizenmehl Type 550, 2 TL Trockenhefe, 1 TL Meersalz, 1 EL Olivenöl, 175 ml Wasser

Zutaten für den Belag: 4 EL Tomatenmark, 8 EL Tomatenpassata, 2 Kugeln Mozzarella, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, getrockneter Oregano, 4 Hand voll Rucola, 200 g Austernpilze, 4 EL Bratöl, 1 EL dunkler Balsamico, natives Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit der Hefe und dem Salz vermischen, nach und nach lauwarmes Wasser und das Olivenöl zugießen und verrühren. Dann den Teig auf eine Arbeitsfläche geben und kräftig durchkneten bis er geschmeidig ist.

Für zusätzliche Flüssigkeitszugabe am besten die Hände befeuchten und nochmals durchkneten. Zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. Anschließend den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig nochmals durchkneten, in vier Portionen teilen, dünn ausrollen und auf Blechen mit Backpapier legen und nochmals 15 Min. gehen lassen. Mit dem Tomatenmark und der Passata bestreichen, mit zerzupftem Mozzarella belegen und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Im vorgeheizten Ofen 15-20 Min. backen. Währenddessen den Rucola waschen und trocken schleudern. Die Austernpilze in 2 cm breite Streifen schneiden und in einer Pfanne mit dem Bratöl scharf anbraten, mit Balsamico ablöschen und nicht mehr weiterbraten.

Die fertigen Pizzen mit den Austernpilzen und dem Rucola belegen, nochmals 2-3 Minuten in den Ofen schieben, dann salzen, pfeffern und mit bestem Olivenöl beträufelt servieren.

 

Ananas

Verwendung: Zur Verwendung schneiden Sie den Schopf mit dem obersten Stück Schale und Stielansatz ab. Dann die Frucht der Länge nach halbieren und vierteln. Von jedem Viertel den inneren Strunk entfernen. Die Ananas sollten Sie ganz dünn schälen; die Augen extra entfernen, denn unmittelbar unter der Schale befindet sich das aromatische und vitaminreiche Fruchtfleisch. Die geschälten Viertel in Scheiben schneiden und nach Belieben auf der Schale als Unterlage dekorativ anordnen.

Ananas-Kokos-Saft 

Zutaten für 2-4 Gläser: ca. 600 g Ananasfruchtfleisch (geschält und Mittelstrunk entfernt), 1 cm Stück Ingwer, 1 Msp. abgeriebene Zitronenschale, 500 ml Kokoswasser (Coco Juice #2619), etwas flüssigen Honig nach Belieben 

Zubereitung als Saft: Die Ananas und den Ingwer in den Entsafter geben und anschließend mit Zitronenschale und Kokoswasser vermischen. Nach Belieben mit Honig süßen. 

Tipp: Wir empfehlen das Entsaften mit einem hochwertigen „Press-Schnecken-Entsafter“. 

Zubereitung als Smoothie: Den Ingwer auf einer Reibe fein reiben, den Saft dabei auffangen und anschließend zusammen mit dem Ananasfruchtfleisch im Mixer fein pürieren. Zitronenschale zugeben und mit Kokoswasser verdünnen. Nach Belieben mit Honig süßen.

Rezepte der Woche KW 09

Frische Champignons

Beschreibung: Champignons sind kalorienarm, reich an Eiweiß, B-Vitaminen und Mineralstoffen. Unsere Champignons sind crémefarben und mit Haut verzehrbar. Lediglich der Stiel sollte vor der Zubereigung ein paar Millimeter gekürzt und evtl. die Haut mit einem feuchten Küchentuch abgerieben werden.

Verwendung: Roh in Salaten, gebraten als Beilage oder gekocht in Suppen. 

Champignons-Pizzazungen

Zutaten für 4 Personen 
für den Teig:
250 g Dinkelmehl Type 1050, 2 TL Trockenhefe, 0,5 TL Salz, 1 TL frischer Thymian, 2 EL Olivenöl, ca. 125 ml lauwarmes Wasser 

für den Belag: 1 Schale Champignons, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 EL Olivenöl, 1/2 Bund Petersilie, Salz, Pfeffer, 100 g kräftiger Bergkäse, frischer Schnittlauch zum Bestreuen 

Zubereitung: Das Mehl mit den trockenen Zutaten vermischen und mit Olivenöl und lauwarmen Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und mit einem Tuch bedeckt im Backofen bei 30 °C 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Champignonstielenden 1 mm kürzen und längs vierteln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons zugeben, salzen und auf höchster Stufe 3 Min. anbraten, dann die Zwiebel und Knoblauch zugeben und weitere 2 Min. unter Rühren braten. Die gehackte Petersilie unterrühren, pfeffern und abkühlen lassen. Den Teig nach der Ruhezeit in 4 Portionen teilen, zu Kugeln formen und längs zu Pizzazungen von 3 mm Dicke ausrollen.

Die 4 Pizzazungen auf zwei Backblechen verteilen. Jeweils mit einem Esslöffel Sauerrahm bestreichen und 3 EL Pilzmischung belegen. Mit geriebenem Käse bestreuen und nochmals 15 Min. gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Die Pizzazungen ca. 20 Min. goldbraun backen. Mit frischen Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Dazu passt gemischter Salat.

Rosenkohl

Beschreibung: Der Rosenkohl diese Woche stammt vom Fritzhof bei Hallbergmoos. Rosenkohl stammt ursprünglich aus Belgien und ist auch manchmal als „Brüsseler Kohl“ bekannt. Saison hat Rosenkohl in Europa nur von September bis März. Das Besondere ist, dass er noch bei mäßigem Schnee im Freien auf dem Feld verbleiben kann. Außerdem wird durch leichten Frost die Zuckerbildung angeregt, wodurch der Geschmack feiner wird.

Rosenkohl enthält natürlicherweise viel Kalium, Phosphor und Vitamin C. Außerdem Vit. K, Folsäure und Zink.

Rosenkohl in Käse-Sahne-Sauce

Zutaten für 2-4 Personen: 400 g Rosenkohl, 80 ml Sahne, 40 ml Gemüsebrühe, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Kräuterfrischkäse, 50 g geriebener Gouda, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss 

Zubereitung: Den Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden, waschen und in Salzwasser 5 Minuten kochen, dann abgießen und kalt abschrecken. Die Sahne mit der Gemüsebrühe und der gepressten Knoblauchzehe aufkochen, dann den Frischkäse und den Gouda darin schmelzen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Rosenkohl in eine ofenfeste Form geben, mit der Sauce übergießen und bei 200 °C Ober- und Unterhitze 20 Minuten überbacken.

Dazu passt Polenta oder Salzkartoffeln.

Rezepte der Woche KW 08

Süßkartoffel

Beschreibung: Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, ist ein außergewöhnlich wohltuendes, kostbares und schmackhaftes Geschenk der Natur. Die Süßkartoffel gehört botanisch zur Familie der Windengewächse, daher kann Sie im Gegensatz zur regulären Kartoffel auch roh verzehrt werden!

Verwendung: Zur Zubereitung die Süßkartoffeln gründlich bürsten und unter fließendem Wasser abwaschen. Gesundheitlich empfehlenswert ist der Verzehr mit Schale, da in dieser reichlich die antioxidative Substanz Cajapo enthalten ist. Sie können die Süßkartoffel beispielsweise in Stücke geschnitten in gemischtem Pfannengemüse verzehren, mit Öl und Gewürzen auf dem Blech gebacken, gekocht als Püree, Suppe oder roh geraspelt in Salaten.

Lagerung: Süßkartoffeln sind bei mittlerer Temperatur im Kühlschrank (6-8 °C) sehr lang lagerbar. 

Tortilla mit Süßkartoffeln

Zutaten für 4 Personen: 300 g Süßkartoffeln (Batate), 400 g vorw. festkochende Kartoffeln, 4 Eier, 2 gepresste Knoblauchzehen, 40 g geriebener Parmesan oder Pecorino, 50 ml Milch, 3 EL frisch gehackte Petersilie, frisch geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 4 EL Bratöl Olive oder Ghee

Zubereitung: Batate und Kartoffeln waschen, die Batate in Größe der Kartoffeln schneiden, alles mit Wasser bedecken und bei geschlossenem Deckel etwa 15 Min. bissfest garen (je nach Größe der Kartoffeln), dann herausnehmen, noch heiß schälen und in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem gepressten Knoblauch, Parmesan, Milch und Petersilie mit einem Schneebesen aufschlagen und kräftig würzen. Die Kartoffeln in Bratöl in einer beschichteten Pfanne (24 cm Durchmesser, mit Metallgriff) rundherum goldbraun anbraten, dann die Eiermilch darüber gießen und im vorgeheizten Ofen auf dem Rost etwa 20 Min. stocken lassen.

Anschließend 10 Min. in der Pfanne abkühlen, dann vom Rand lösen, auf eine Platte gleiten lassen und in Stücke geschnitten heiß servieren.

Dazu passt gemischter Salat.

Weißkraut

Beschreibung: Weißkraut ist kalorienarm, aber natürlicherweise reich an Vitamin C (45 mg/100 g), enthält viel Vitamin K, wichtige Spurenelemente und das Antioxidans Coenzym Q10!

Verwendung: Weißkraut wird roh für Salate als „Krautsalat“ verwendet; gedünstet oder geschmort dient er als Gemüsebeilage oder als Einlage in Eintopfgerichten.

Kartoffelsuppe mit Weißkraut

Zutaten für 4 Personen: 400 g Weißkraut, 600 g Kartoffeln, 1 Zwiebel, Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl, 2 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin), 1,5 l Gemüsebrühe, Salz/Pfeffer, 1 TL getr. Thymian, 1 Spritzer Weißweinessig, 2 EL Crème fraîche

Zubereitung: Das Kraut waschen, den Strunk entfernen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin hellbraun anbraten. Den Kreuzkümmel ebenfalls kurz mitbraten. Das Kraut und die Kartoffeln zugeben, mit der Brühe aufgießen, salzen und pfeffern, den Thymian zugeben und bei geschlossenem Deckel weich kochen. Anschließend fein pürieren und mit etwas Essig und Crème fraîche abschmecken.

Nach Belieben Croûtons oder heiße Wiener dazu servieren.

 

Kumquats

Beschreibung: Kumquats sind die einzigen Zitrusfrüchte die mit Schale und samt Kernen roh gegessen werden können. Die Früchte sind sehr klein, meist kernreich und wenig saftig. Die Schale ist wesentlich süßer als das Fruchtfleisch und hat ein intensives Aroma. Vor dem Verzehr heiß waschen und etwas in den Händen rollen, so dass sich das Aroma voll entfalten kann. 

Verwendung: Verwendung finden die Kumquats in erster Linie roh, ob pur oder unter Obstsalate gemischt, gekocht als Kompott oder zu Marmelade verarbeitet, verbacken in Kuchen oder sehr beliebt in einer Reihe von Cocktails!

 

Kumquat-Kuchen

1 kleine Gugelhupfform; bei doppelter Menge eine Kastenform 30 cm

Zutaten: 200 g Kumquats, 125 g zimmerwarme Butter, 150 g Zucker, 2 Eier, 250 g Weizen- oder Dinkelmehl Type 1050, 2 TL Backpulver, 50 ml Milch

Zubereitung: Die Kuchenform fetten und bemehlen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kumquats waschen, längs vierteln, Kerne herauslösen und anschließend die Kumquats sehr fein hacken. Die Butter schaumig rühren, den Zucker zugeben und die Eier einzeln unterrühren. Anschließend die Kumquats zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch rasch unterrühren. In die Form füllen und auf der zweiten Schiene von unten 35 Min. backen. Herausnehmen, 15 Min. in der Form abkühlen lassen und dann stürzen.

Mit Puderzucker bestaubt und geschlagener Sahne servieren.

Rezepte der Woche KW 07

Ingwer 

Beschreibung: Wir verzichten bewusst auf Flugware und ebenso auf Ware aus China. Der Ingwer diese Woche stammt aus Peru und wird verschifft. Bio-Ingwer können Sie mit Schale verwenden. In seiner Heimat Asien wird der Ingwer seit Jahrtausenden medizinisch genutzt. Ihm wird eine Wirkung gegen freie Radikale zugesprochen, außerdem wirkt er gegen Übelkeit (insbes. Reiseübelkeit) und ist entzündungshemmend. Zudem regt er unsere Verdauungssäfte an und wirkt immunstärkend! 

Verwendung: Gerade in der Winterzeit eignet sich Ingwertee aus frischen Wurzeln besonders gut. Hierfür entweder den Ingwer in feine Scheiben schneiden oder mit einer Ingwerreibe fein raspeln, dann mit heißem Wasser überbrühen Indie nach Wunsch der Schärfe entsprechend lange ziehen lassen. Ingwer enthält sehr viel Eisen, welches wasserlöslich ist! 

Zur weiteren Immunstärkung empfiehlt sich die Zugabe von frischem Zitronensaft und etwas hochwertigem BioHonig. Außerdem können Sie Ingwer vielfältig in der Küche verwenden, sei es zum Würzen von Marinaden oder selbstgemachten Chutneys, für Currys der asiatischen Küche oder ganz klassisch in Möhren-Ingwer-Suppe.

Möhren-Ingwer-Suppe   

Zutaten für 4 Personen: 400 g Möhren, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 cm großes Stück Ingwer, 2 EL Ghee oder Butter,  ca. 500 ml Gemüsebrühe oder -Fond, 200 ml Sahne oder Kokosmilch, Salz, Pfeffer 

Zubereitung: Die Möhren, Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Den Ingwer waschen und fein würfeln. Das Ghee in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb anbraten. Dann die Möhren, Knoblauch und Ingwer zugeben, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Bei geschlossenem Deckel weich kochen, anschließend fein pürieren. Zuletzt die Sahne oder Kokosmilch zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.
Nach Wunsch kann die Suppe mit weiterem, frisch geriebenem Ingwer vor der Servieren intensiviert werden.

Rezepte der Woche KW 06

Rote Bete 

Beschreibung: Rote Bete gibt es fast das ganze Jahr über – im Sommer als Rote-Bete-Bunde mit Blättern und im Herbst und Winter als Knolle. 

In der Volksheilkunde wird der Saft der Roten Bete als Mittel gegen fiebrige Erkältungen und Schwächezustände empfohlen.

Verwendung: Die Verwendung ist vielseitig, entweder roh geraspelt mit Apfel oder Möhre gemischt als Rohkostsalat oder als gekochter Salat in Scheiben geschnitten mit Zwiebel und Kümmel. Außerdem können Sie damit eine leckere Cremesuppe kochen, oder die Knollen gewürfelt in einen Gemüseeintopf mit Hülsenfrüchten mischen oder als Schnitze im Ofen überbacken.

 

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

Zutaten: 250 g Rote Bete, 100 g Vollmilchkuvertüre, 100 g Zartbitterkuvertüre, 4 EL gekochter Esspresso, 200 g Butter, 100 g Weizenmehl Type 550, 50 g Speisestärke, 2 EL Kakaopulver, 2 TL Backpulver, 5 Eier, 1 Prise Salz, 180 g Mascobado Vollrohrzucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker, Puderzucker zum Bestäuben und geschlagene Sahne zum Servieren 

Zubereitung: Die Rote Bete weich kochen. Anschließend schälen, fein würfeln und fein pürieren. Die Kuvertüre fein hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Den Esspresso und die Butter in Stücken zugeben und mit dem Schneebesen verquirlen. Den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen. In den Boden einer Springform Backpapier einklemmen, überstehendes Papier abschneiden. Das Backpapier auf dem Boden und den Rand der Form nochmals fetten und bemehlen. Das Mehl mit der Stärke, dem Kakao und dem Backpulver vermischen. Die Eier trennen. Die Eiweiße in einer Rührschüssel mit dem Salz zu steifen Eischnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe mit der Schokoladenmischung verquirlen. Die pürierte Rote Bete unterrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Mehlmischung darüber sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben. Den Teig sofort in die Form füllen und auf zweiter Schiene von unten im vorgeheizten Ofen 45-60 Min. backen. Der Kuchen sollte noch etwas weich sein. Den Rand der Springform öffnen, den Kuchenauf eine Platte stürzen und das Backpapier abziehen. Auskühlen lassen. Erkaltet mit Puderzucker bestäuben und mit Sahne servieren.

 

Brokkoli  

Beschreibung: Brokkoli gehört zur Familie der Kohlgewächse. Er enthält neben Kalium, Calcium und Phosphor sehr viel Vitamin C. 

Verwendung: Die grünen Röschen sowie der Stiel (dünn geschält) und die Blätter können gekocht oder roh verzehrt werden. Gekocht ist Brokkoli im Vergleich zu anderen Kohlarten leicht verdaulich, weshalb er auch für die Schonkost verwendet werden kann. 

 

Rote-Bete-Salat mit rohem Brokkoli  

Zutaten: 600 g Rote Bete, 300 g Brokkoli, 1 Zwiebel, 3 EL Sesam, 5 EL Balsamico, 3 EL Öl, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung: Rote Bete in Salzwasser ca. 40-50 Min. weich kochen. Danach schälen, halbieren und in feine Scheibchen schneiden. Den Brokkoli waschen, die Röschen abtrennen und den halbierten Stil in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln und dazu geben. Sesam ohne Fett in einer Pfanne rösten. Eine Vinaigrette aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker anrühren und über den Salat geben. Am Ende die Sesamkörner zugeben.

 

Blaukraut

Beschreibung: Blaukraut hat dunkelviolette Blätter, bildet festere Köpfe als Weißkohl und hat einen leicht süßlichen Geschmack. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Quercetin, ein sekundärer Pflanzenstoff, welcher antioxidativ wirkt und unseren Körper vor Zellentartung schützt.

Verwendung: Verwendung findet das Wintergemüse klassischerweise gekocht als Blaukraut oder fein gehobelt als Rohkostsalat.

Blaukraut-Kartoffelsuppe

Zutaten: 500 g Blaukraut, 500 g (mehligkochende) Kartoffeln, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Butter, 1 gestrichenen Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 1 EL Balsamico bianco, 1,25 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Zucker, 150 g Crème fraîche, frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung: Das Blaukraut putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, würfeln und in Butter glasig andünsten. Dann das Blaukraut, die Kartoffeln und den Kreuzkümmel zugeben, etwas anrösten und mit Essig und der Gemüsebrühe ablöschen. Würzen und bei geschlossenem Deckel weich garen. Anschließend mit der Crème fraîche fein pürieren, abschmecken und mit frischen Kräutern garniert servieren.

Rezepte der Woche KW 05

Kopfsalat

Beschreibung: Blattsalat enthält viel Wasser und kaum Kalorien. Zudem steckt er voller Vitamine und Nährstoffe. Es gilt: Je grüner ein Blattsalat, desto nährstoffreicher ist er.

Verwendung: Zu Kopfsalat passt sehr gut ein Dressing aus Olivenöl, frischem Zitronensaft, Salz, Pfeffer und nach Wunsch frische Kräuter wie Kresse oder auch etwas Knoblauch oder probieren Sie unseren Grünen Smoothie.

Grüner Smoothie 

2 Personen 

Zutaten: 50 g grüner Kopfsalat, 1 Banane, 150 g gewürfelte Ananas (aus dem Glas oder frisch), 2 EL Dattelsirup oder Agavendicksaft

Zubereitung: Den Salat waschen und in kleine Stücke zerteilen. Die Banane schälen und in Stücke schneiden. Den Salat zusammen mit der Ananas und der Banane in einem Standmixer fein pürieren, mit dem Dattelsirup süßen und mit 100 ml stillem Wasser verdünnen.

 

Grünkohl 

Beschreibung: Grünkohl ist in roher Form intensiv grün und hat krause Blätter. Er ist eine wahre Vitaminbombe im Herbst und Winter, da er sehr viel Vitamin C, A und Vitamin K enthält und einen hohen Calciumgehalt aufweist. Außerdem ist der Gehalt an dem Spurenelement Mangan und dem sekundären Pflanzenstoff Lutein sehr hoch. Oben genannte Inhaltsstoffe sind relativ hitzestabil und daher auch im gekochten Grünkohl noch in hoher Konzentration vorhanden.

Verwendung: Oft wird Grünkohl mit Gepökeltem, Geräuchertem oder Kochwürsten als Einlage verzehrt. Ein klassisches Rezept ist „Grünkohl mit Pinkel“. Fleisch muss aber nicht sein, es gibt auch wunderbare vegetarische Gerichte. Erwähnenswert wäre noch der Einsatz von Grünkohl in sogenannten „grünen Smoothies“. Hierfür werden die Blätter roh im Mixer mit etwas Wasser fein püriert und mit püriertem Obst geschmacklich verfeinert. Durch das intensive Zerkleinern können die Nährstoffe in hoher Konzentration und leichter von der Darmschleimhaut aufgenommen werden. Allerdings wird Vitamin A und Lutein erst durch vorheriges Kochen besser im Körper aufgenommen.

 

Grünkohleintopf 

2-3 Personen

Zutaten: 0,75 kg Grünkohl, 1 Zwiebel, 100 g Petersilienwurzeln oder Möhren, 1 EL Olivenöl, 1 Lorbeerblatt, 1/2 TL Kümmel, 0,75 l Gemüsebrühe, 300 g überw. festkochende Kartoffeln, Pfeffer, Salz, 1/4 TL gem. Koriander, 1 kl. Prise gem. Piment (Chilipulver), 1 TL Senf, 25 g Butter

Zubereitung: Grünkohlblätter von den Stielen befreien und gründlich waschen. In einem großen Topf Salzwasser zum Sieden bringen. Grünkohl portionsweise ca. 2 Min. blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Zwiebeln und Petersilienwurzeln schälen, würfeln und in einem großen Topf in Öl goldgelb anbraten. Grünkohl, Lorbeer, Kümmel und die Brühe zugeben und ca. 20 Min. garen. Kartoffeln waschen, schälen und klein würfeln. In den Topf geben und 10 Min. mitkochen lassen. Eintopf mit Salz, Pfeffer, Koriander, Piment und Senf würzen. Zuletzt Butter darüber geben.

 

Schwarzer Rettich

Beschreibung: Schwarzen Rettich gibt es nur in den Wintermonaten. Schon im alten Ägypten wurde er wegen seiner positiven Wirkungen geschätzt. Er enthält neben Senfölen sehr viel Vitamin C, weswegen er früher auch Seefahrer vor Skorbut schützte. 

Verwendung: Sie können ihn roh geraspelt als Salat bspw. mit Apfel und einem Sauerrahm-Dressing verzehren. Auch eignet er sich gekocht in Suppen oder Eintöpfen oder eingelegt in Essig. Geschält werden muss Rettich vor dem Verzehr nicht, Sie sollten in lediglich mit einer Gemüsebürste unter f ließendem Wasser waschen.

Lagerung: Dunkel, trocken und kühl.

 

Schwarzer-Rettich-Salat mit Orangen und Äpfeln

Zutaten: 300 g schwarzer Rettich, 3 Orangen, 1-2 säuerliche Äpfel, 2-3 EL weißer Balsamicoessig, 2 EL Leinöl, 5-6 EL Sahne, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Den Rettich waschen, abbürsten, Strunk und Wurzel entfernen und grob raspeln. Die Orangen mit einem scharfen Messer inklusive der weißen Haut schälen und in kleine Stücke schneiden. Äpfel waschen, Kernhaus entfernen und in Würfel schneiden. Alles miteinander vermischen, abschmecken und vor dem Verzehr etwas durchziehen lassen.

Rezepte der Woche KW 04

Sellerie 

Beschreibung: Der Sellerie gehört botanisch zu den Doldenblütlern  und umfasst ca. 20 Arten wie den Knollensellerie mit stark verdickter, fleischiger Selleriewurzel oder den Stangensellerie, bei dem die Blattstiele verzehrt werden.

Verwendung: Knollensellerie kann für Gemüsebrühe ausgekocht werden, als Salat verzehrt, oder als Suppe zubereitet werden. Aber auch ein mit Sesam paniertes Sellerie-Schnitzel ist sehr schmackhaft.

Gekochter Sellerie-Salat mit Birne

4 Personen 

Zutaten: 1 mittelgroßer Knollensellerie, 1 reife Birne, 1 halbe kleine Zwiebel, Saft einer halben Zitrone, 3 EL Olivenöl, 1 EL Crème fraîche, Salz, Pfeffer, gehackte Haselnüsse nach Belieben

Zubereitung: Den Knollensellerie waschen und die Schale so dünn wie möglich abschälen. Die Knolle vierteln und in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. In wenig Salzwasser bissfest garen. Die Birne vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Sellerie herausnehmen (inklusive etwa 50 ml Kochwasser), alle Zutaten miteinander vermischen, lauwarm abkühlen lassen und nochmals abschmecken. Vor dem Verzehr mit gerösteten Nüssen bestreuen.

Schwarzwurzeln 

Beschreibung: Schwarzwurzeln, auch Winterspargel genannt, sind mit Topinambur, Chicoree und Artischocke verwandt. Ihr Geschmack erinnert wegen der enthaltenen Asparaginsäure an Spargel. Schwarzwurzeln zählen zu den wertvollsten Wintergemüsen. Sie sind reich an Vitaminen, Bitterstoffen, Mineralien und Ballaststoffen. Wegen des hohen Nitratgehalts konventioneller Schwarzwurzeln sollte man unbedingt auf Bioqualität achten. 

Verwendung: Die Schwarzwurzeln werden wie Spargel zubereitet. Zunächst unter fließendem Wasser bürsten und dann mit einem Spargelschäler schälen. Vor dem klebrigen Saft schützen Sie sich durch Gummihandschuhe. Bis Sie alle Wurzeln geschält haben, legen Sie die schon geschälten in Wasser mit etwas Essig oder Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. 

Sie können daraus eine Suppe kochen oder Sie bereiten die Schwarzwurzeln als Gemüse zu. Dazu wie oben beschrieben verfahren, dann die Wurzeln in Wasser mit etwas Zitronensaft kochen (20-35 Min., je nach Dicke), herausnehmen und mit zerlassener Butter und Zitronensaft beträufeln, würzen und nach Belieben mit geriebenem Käse bestreuen. Sie können die Wurzeln auch mit Käse überbacken oder klein geschnitten mit Bechamelsauce als Lasagne zubereiten.

Schwarzwurzel-Kartoffelauflauf

4 Personen 

Zutaten: 500 g Schwarzwurzeln, 1 kg Kartoffeln, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Butter, 3 EL Mehl, 300 ml Brühe, 100 ml Sahne, frisch geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer, 100 g kräftiger Bergkäse,
1 Bund Petersilie

Zubereitung: Die Schwarzwurzeln schälen, waschen und in 2 cm große Stücke schneiden, dann in kaltes Wasser mit einem Schuss Weißweinessig legen. Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schwarzwurzeln mit den Kartoffeln in Salzwasser bissfest garen, abgießen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, würfeln und in Butter goldbraun andünsten. Dann das Mehl zugeben, mit einem Schneebesen zu einem Klumpen verrühren, dann nach und nach die Brühe und Sahne zugeben und zu einer sämigen Sauce verrühren. Die Sauce mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken, dann den geriebenen Käse und die fein gehackte Petersilie unterrühren. Die Sauce über das Gemüse geben und im Ofen bei 250 °C Umluft 20-30 Minuten goldbraun überbacken.

 

Avocados 

Beschreibung: Avocados versorgen bewusste Genießer mit einem Schatz an Vitalstoffen. Sie enthalten viel Kalium, Vitamin K, viel Zink und die wertvollen Omega-6-Fett-Säuren. Diese wirken sich unter anderem bei zu hohem Cholesterinspiegel positiv aus. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Glutathion (31 mg/100g). Glutathion sorgt für die Aufrechterhaltung reduzierender Bedingungen in den Körperzellen, d.h. es reduziert reaktive Sauerstoffverbindungen und schützt so die Zelle vor Schäden durch Radikale!

Lagerung: Nicht im Kühlschrank aufbewahren, sondern bei kühler Zimmertemperatur! Je dunkler und weicher die Schale, umso reifer die Frucht. 

Avocadocreme „Guacamole“  

Zutaten: 1 reife Avocado, 1-2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, 1 Prise Chilipulver oder Paprika extrascharf, 1 kleine Knoblauchzehe, 2 EL Sahne (oder 1 EL Olivenöl), 2 getrocknete Tomaten nach Belieben

Zubereitung: Avocado halbieren, Kern entfernen und Fruchtfleisch mit der Gabel zerdrücken und sofort mit dem Zitronensaft vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und gepresster Knoblauchzehe abschmecken, Sahne oder Olivenöl unterrühren. Nach Belieben fein gehackte, getrocknete Tomaten untermischen.

Datteln 

Beschreibung: Getrocknete Datteln sind sehr viel süßer als die Frischen und die wertvollen Inhaltsstoffe liegen in wesentlich konzentrierterer Form vor. Sie enthalten unter anderem sehr viel Kalium, Magnesium, Vit. B6, Zink, Kupfer und Chrom. Daher eignen sie sich besonders als kleiner Energiespender für zwischendurch in Büro oder Schule. Durch den hohen Zuckergehalt geben Sie schnell Energie und sind aber gleichzeitig gesünder und fettärmer (bzw. fettfrei) als Schokolade.

Dattel-Orangen-Smoothie

Zutaten: 2 große Orangen, 8 getrocknete Datteln, 250 g Naturjoghurt

Zubereitung: Eine Orange heiß waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend beide Orangen auspressen. Die Datteln entkernen und klein schneiden. Den Joghurt mit den Datteln in einen Standmixer geben (besonders gut eignet sich auch eine Moulinette) und fein pürieren. Anschließend den Saft und die abgeriebene Orangenschale untermischen.

 

Rezepte der Woche KW 03

Topinambur

Beschreibung: Topinambur ist eine relativ unbekannte Gemüseart und mit der Sonnenblume verwandt. Die Pflanze blüht im Herbst mit kleinen gelben Sonnenblumen und an den Wurzeln bilden sich, wie bei der Kartoffel, zahlreiche unregelmäßig geformte Knollen. 

Topinambur enthält nicht nur viel Kalium und Phosphor, sondern auch eine Menge an gesunden Ballaststoffen, welche unsere Verdauung fördern.  

Verwendung: Die Knollen finden roh, gedünstet, frittiert oder überbacken Verwendung. Sie brauchen nicht geschält zu werden. Roh geschnittene Knollen sollten Sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit Sie nicht braun werden.

Topinambur-Kartoffelpüree 2 Personen 

Zutaten: 2 Topinamburknollen, 500 g mehlig kochende Kartoffeln, ca. 100 ml heiße Milch, 1 EL Butter, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss

Zubreitung: Topinambur und Kartoffeln waschen und gar dämpfen. Anschließend schälen und heiß durch die Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Die heiße Milch und die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

Weißkohl

Beschreibung: Weißkohl (Weißkraut) ist kalorienarm, aber reich an Vitamin C, enthält viel Vitamin K, Spurenelemente und das Antioxidans Coenzym Q10! 

Verwendung: Weißkohl wird roh für Salate verwendet, gedünstet oder geschmort dient er als Gemüsebeilage oder als Einlage in Eintopfgerichten. Zum Würzen und um die Verdaulichkeit zu erhöhen eignen sich angestoßene oder angeröstete Kümmelsamen. Auch kann man den Kohl „entblähen“, indem man die Stücke kurz in Salzwasser siedet, dann abgießt und anschließend erst mit der eigentlichen Zubereitung beginnt.

Weißkraut-Rohkost mit Orangen 4 Personen 

Zutaten: 400 g Weißkraut, 1 TL gestrichenen Meersalz, 1-2 Orangen, Saft von einer halben Limette, wenig Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 1 TL Schwarzkümmelsamen oder schwarzer Sesam

Zubreitung: Die äußeren Blätter des Weißkrauts entfernen, dann den Kopf vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Die Stücke waschen und dann mit einem großen Messer in sehr feine Streifen schneiden oder fein hobeln. Das Kraut mit dem Salz vermischen und mit den Händen ein paar Mal kräftig durchkneten, so dass es mürbe wird. Die Orangen schälen oder filetieren und in Stücke schneiden. Alle Zutaten miteinander vermischen und vor dem Servieren 15 Min. durchziehen lassen.

 

Kaki

Beschreibung: Kakis sind Beerenfrüchte und wachsen an Sträuchern oder Bäumen. Der hohe Gehalt an Tannin in der noch nicht ausgereiften Kaki sorgt für eine herbe Komponente, die zum einen während des Reifeprozesses, zum anderen bei Frost verschwindet. 

Verwendung: Die vollreifen Kakis (glasige Schale und butterweiche Frucht) werden meist frisch und ohne Schale verzehrt. Sie eignen sich hervorragend für exotische Obstsalate, Süßspeisen, Kuchen und zur Herstellung von Speiseeis, Marmeladen, Kompott und Fruchtpasteten. Kakipüree kann man anstelle von Apfelmus verwenden.

Kaki-Quark-Dessert 4 Personen 

Zutaten: 1 reife Kaki (glasige Schale und butterweiche Frucht), 2 TL Zitronensaft, 4 EL Zucker, 1/2 TL Zitronenaschalenabrieb, 250 g Quark, 100 ml Sahne, 4 EL Mandelblättchen, 1 TL Butter, 2 TL brauner Zucker

Zubreitung: Die Kaki waschen, den Blattkelch entfernen und die Kaki mitsamt der Schale fein würfeln, dann zusammen mit dem Zitronensaft und 3 EL Zucker pürieren. Das Püree mit dem Quark und der Zitronenschale mit dem Schneebesen verrühren. Die Sahne mit dem restlichen EL Zucker steif schlagen und unter den Quark heben, 15 Min. kühl stellen. Die Mandelblättchen mit der Butter in einer beschichteten Pfanne unter Rühren goldbraun anrösten. Den Zucker zugeben, kurz schmelzen lassen und vor dem Servieren über die Quarkcreme geben.

 

Rezepte der Woche KW 02-2019

Grapefruit 

Beschreibung: Die Grapefruit ist wahrscheinlich aus der Kreuzung von Orange und Pampelmuse entstanden. Die Grapefruit enthält im Vergleich zu anderen Früchten relativ viel Vitamin A und ebenso Vitamin C. Außerdem enthält sie wie alle anderen Zitrusfrüchte, antioxidative Substanzen, sog. Radikalfänger, die uns vor Zellveränderungen im Körper schützen. Der leicht bittere Geschmack regt die Verdauung an.

Verwendung: Verzehrt werden Sie entweder roh in Obstsalaten, frisch gepresst als Saft, in Kuchen gebacken, oder als Abwandlung der englischen Lemoncurd.

Grapefruit-Curd circa 400 g 

Zutaten: abgeriebene Schale einer Grapefruit, 50 ml Grapefruitsaft, 100 g gewürfelte Butter, 200 g Zucker, 3 Eier

Zubreitung: Die Schale und den Grapefruitsaft in einer Schüssel im Wasserbad erhitzen. Butter, Zucker und gründlich verquirlte Eier hinzufügen. Unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel so lange köcheln bis die Masse andickt und von der Konsistenz wie dicker Pudding ist (etwa 30-45 Minuten). Die Masse darf nicht kochen, sonst gerinnt sie.

In sterilisierte Gläser füllen und verschließen. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

 

Sauerkraut 

Beschreibung: Powernahrung Sauerkraut! Milchsauer vergorenes Sauerkraut ist voller hochwirksamer und lebenswichtiger Mikroorganismen. Es kann somit als natürlich probiotisches Nahrungsmittel angesehen werden und reguliert auf natürliche Weise unsere Darmflora. Neben dem bekannten Vitamin C enthält es noch Kalium, Calcium und Phosphor. Besonders erwähnenswert ist der hohe Gehalt an Vitamin B12 - welches Sauerkraut zu einem perfekten Lebensmittel für Vegetarier und Veganer macht!

Verwendung: Sie können das Sauerkraut sofort roh als Salat verzehren, aber auch als Beilage weichkochen und zum Beispiel zu Schupfnudeln, Bratwurst oder auch zu Käsespätzle verzehren.

Gekochtes Sauerkraut  

2 Personen 

Zutaten: 1 kleine Zwiebel, 3 EL Butter, 1 kleiner Apfel, 500 g Sauerkraut, ca. 200 ml Gemüsebrühe (oder Wasser), 3 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, Ssalz, etwas Weißwein (nach Belieben)

Zubreitung: Die Zwiebel fein hacken. Apfel in Spalten und dann in feine Scheiben schneiden. Bratöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin andünsten, Apfel und Kraut zugeben, mit etwas Brühe aufgießen, Gewürze und etwas Salz zugeben. Nach Belieben etwas Wein zugeben. Bei geschlossenem Deckel und mäßiger Hitze in 30-45 Min. gar dünsten.

 

Lauch 

Beschreibung: Lauch, oder auch Porree genannt, gehört zwar zur Zwiebelfamilie, ist aber wesentlich milder. 

Verwendung: Das Wintergemüse findet viel Verwendung in Suppen und Eintöpfen, passt aber auch in Nudelsaucen oder Risotto. Um die Verdaulichkeit zu verbessern, sollte er etwas gegart werden. Doch sollte er nicht in Wasser ausgekocht, sondern besser in etwas Öl oder Wasser gedünstet werden.

 

Kartoffel-Lauch-Auflauf 

4 Personen 

Zutaten: 800 g gekochte Kartoffeln, 500 g Lauch, wahlweise nach Belieben Cherrytomaten, getrocknete Tomaten oder Champignons, 200 g Sahne, 100 ml Milch, 2 Eier, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss, 1 TL getrockneter Thymian, 2 gepresste Knoblauchzehen, 200 g kräftiger Bergkäse

Zubreitung: Die gekochten Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Lauch putzen, gründlich waschen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden. In wenig Salzwasser bissfest garen. Tomaten und Champignons (falls verwendet) in Scheiben schneiden. Sahne mit Milch und Eiern verquirlen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Thymian und gepresstem Knoblauch würzen. Das Gemüse dachziegelartig in eine geölte, feuerfeste Form schichten und mit der Sahnemischung begießen. Mit reichlich geriebenem Käse bestreuen und im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze 20-30 Min. überbacken.

Marinierter Lauchsalat  

Zutaten: ca. 2 Stangen Lauch, 1 kleine rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, 2-3 EL dunkler Balsamicoessig, 0,5 TL mittelscharfer Senf, Salz, Pfeffer, frische Petersilie

Zubreitung: Lauch putzen, waschen, weißen Stiel in ca. 2 cm breite Stücke schneiden, grünen Teil in feine Streifen schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken und beides in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Lauch zugeben, mitdünsten, etwa 3 EL Wasser zugießen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze bissfest garen. Etwa 4 EL Olivenöl mit Balsamico und Senf verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Lauch auf Platte mit dem Kochsud anrichten, mit dem Dressing beträufeln und frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Lauwarm oder kalt als Vorspeise mit z.B. frischem Ciabatta zum Tunken.

Rezepte der Woche KW 01-2019

Pak-Choi

Beschreibung: Pak Choi, auch chinesischer Senfkohl genannt, ist ein Verwandter des Chinakohls. Pak Choi ist aber im Geschmack deutlich milder und erinnert optisch eher an Mangold. Es können sowohl die weißen, knackigen Blattrippen, als auch die grünen Blätter gegessen werden. Er ist kalorienarm und reich an Vitamin C. Pak Choi ist relativ hitzeempfindlich und sollte nicht zu lange gedünstet oder gebraten werden. 

Verwendung: Verwendung findet er auch roh fein geschnitten als Salat, kurz angebraten in Wok-Gerichten oder in Aufläufen. Es sollten zuerst die Stiele gegart werden, da diese eine längere Garzeit haben. Die Blattrippen können wie Spargel zubereitet werden, die Blätter wie Mangold oder Spinat.

 

Pak-Choi-Salat  4 Personen 

Zutaten: 350 g Pak-Choi, 1 Knoblauchzehe, 5 EL Olivenöl, ca. 2 EL dunkler Balsamicoessig, 1 TL flüssiger Honig, 0,5 TL mittelscharfer Senf, Salz, Pfeffer aus der Mühle, frischer Schnittlauch in Röllchen geschnitten

Zubreitung: Den Strunk des Pak-Choi entfernen, die Stiele waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren und mit dem Pak Choi vermischen. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Schwarzkohl

Beschreibung: Schwarzkohl – Toskanischer Palmkohl – Cavolo Nero  ist eine italienische Spezialität, die vor allem in der Toskana auf jedem Markt zu finden ist. Der würzige Kohl mit den dunkelgrünen, lanzettförmigen Blättern ist in Italien Bestandteil in jeder Minestrone oder anderen herzhaften Eintöpfen und Suppen.

Verwendung: Schwarzkohl wird zu Nudeln, Fisch und auf Bruschetta gegessen. Er ähnelt dem deutschen Grünkohl, hat auch solch wertvolle Inhaltsstoffe und wird ebenso zubereitet.

 

Schwarzkohl-Bruschetta  4 Personen 

Zutaten: 300g Schwarzkohl, 4 Scheiben Weißbrot (Ciabatta), 2 Knoblauchzehen, bestes Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubreitung: Den Schwarzkohl waschen und die dicken Blattrippen entfernen. Dann in kochendes Salzwasser geben, ca. 5 Min. kochen, anschließend herausnehmen, abtropfen lassen und fein hacken. Die Brotscheiben mit Olivenöl beträufeln und im Backofen goldbraun rösten. Anschließend mit einer halbierten Knoblauchzehe kräftig einreiben. Den Schwarzkohl auf den Brotscheiben verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl beträufelt warm servieren. Nach Belieben mit gehobeltem Parmesan bestreuen.

 

Rezept der Woche KW 52

Kumquats

Beschreibung: Kumquats sind die einzigen Zitrusfrüchte die mit Schale und samt Kernen roh gegessen werden können. Die Früchte sind sehr klein, meist kernreich und wenig saftig. Die Schale ist wesentlich süßer als das Fruchtfleisch und hat ein intensives Aroma. Vor dem Verzehr heiß waschen und etwas in den Händen rollen, so dass sich das Aroma voll entfalten kann. 

Verwendung: Verwendung finden die Kumquats in erster Linie roh, ob pur oder unter Obstsalate gemischt, gekocht als Kompott oder zu Marmelade verarbeitet, verbacken in Kuchen oder sehr beliebt in einer Reihe von Cocktails!

 

Kumquats in Zuckersirup  4 Personen 

Zutaten: 150 g Kumquats, 200 g Zucker, Joghurt, Joghurt- oder Vanilleeis zum Servieren

Zubreitung: Die Kumquats waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Den Zucker ohne zu rühren mit 100 ml  Wasser aufkochen. Etwa 3-5 Min. kochen lassen, bis der Zucker eine helle bernsteinfarbene Farbe aufweist. Die Kumquats in einer mit Backpapier ausgelegten Form verteilen und mit dem Sirup begießen.

Achtung: Niemals den heißen Zucker anfassen oder probieren!! Lauwarm abkühlen lassen und mit Eis in Schälchen anrichten.

Rezept der Woche KW 51

Zuckerhut 

Beschreibung: Zuckerhut hat lange, schmale, hellgrüne Blätter und ist mit dem Endivien-Salat verwandt. Der ernährungsphysiologische Wert gleicht dem des Endiviens. Er enthält ebenso den Bitterstoff Lactucoprikin, welcher eine erfrischende Wirkung hat und die Verdauung, sowie das Blutgefäßsystem anregt. Der herzhaft bittere Geschmack kann durch kurzes Wässern in lauwarmen Wasser gemildert werden. 

Verwendung: Die Blätter am besten sehr fein gehobelt als Salat verzehren; Zuckerhut kann aber auch gebraten oder gedünstet werden. Die Salatmarinade sollte etwas Süße haben, um den bitteren Geschmack in den Hintergrund zu rücken.

Zuckerhutsalat mit Orangen 4 Personen 

Zutaten: 400 g Zuckerhut, 3-4 Orangen, Saft einer halben Zitrone, 1 Msp. Zitronenschalenabrieb, 1-2 EL weißer Balsamicoessig, 6-8 EL Olivenöl, 2 EL Sauerrahm, 3-4 EL Ahornsirup (ersatzweise weniger Zucker oder Honig), Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubreitung: Den Zuckerhut waschen, längs vierteln und mit einem großen, scharfen Messer in sehr feine Streifen schneiden. Die Orangen mit einem scharfen Messer inklusive der weißen Schale schälen, und die Orangen in feine Schnitze schneiden, den Saft dabei auffangen. Orangensaft, Zitronensaft und -abrieb mit Essig, Olivenöl, Sauerrahm und Ahornsirup vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Orangenfilets zum Salat geben und mit dem Dressing vermischen. Sofort servieren.

Das Dressing passt ebenso gut zu Endiviensalat.

Rezepte der Woche KW 50

Mangold

Beschreibung: Mangold erinnert ein klein wenig an Spinat. Er hat dunkelgrüne Blätter und weiße, glatte Stiele. Es gibt zwei unterschiedliche Sortentypen: den Stielmangold mit den typischen, breiten Blattstielen und den Schnittmangold mit weniger ausgeprägten Stielen. 

Verwendung: Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, aber auch roh mit anderen Blattsalaten gemischt werden. Die Stiele finden in Suppen oder Eintöpfen Verwendung oder sie werden in Salzwasser mit etwas Zitronensaft weich gedünstet und mit Käse überbacken. Da die Blätter und die Stiele eine unterschiedliche Garzeit haben, erfordert es etwas Geschick beides in einem Gericht unterzubringen.

Überbackener Mangold (2-3 Personen)
 
Zutaten: 500 g Mangold, 1 kleine Zwiebel, 1 Becher Sauerrahm, 150 g ger. Käse, Salz, Pfeffer, getr. Thymian

Zutaten: Den Mangold waschen, die Blätter vom Stiel lösen und grob hacken. Die Stiele im ganzen in einer Pfanne mit Deckel in wenig Wasser weich kochen; wenig später die Blätter zugeben. In eine gefettete Auflaufform legen, mit dem Sauerrahm und der in feine Würfel geschnittenen Zwiebel belegen, würzen und mit geriebenem Käse bestreuen. Im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze goldbraun überbacken.

 

Nudelauflauf mit Mangold 4-5 Personen

Zutaten: 

500 g Mangold, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 EL Olivenöl, 500 g Penne oder Fusilli, Salz, Pfeffer aus der Mühle, getrockneter Oregano, 200 g (1 Becher) Sahne, 2 Eier, 200 g würziger Bergkäse

Zutaten: 

Den Mangold putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in Öl andünsten. Mit wenig Wasser aufgießen und bissfest garen.
Währenddessen die Nudeln nach Packungsangabe bissfest garen, abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Nudeln mit dem fertigen Mangold mischen, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Die Sahne mit den Eiern verquirlen und über die Nudeln gießen.
Mit reichlich geriebenem Käse bestreuen und im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze 20-25 Minuten goldbraun überbacken.

Rezepte der Woche KW 49

Pastinaken

Beschreibung: Pastinaken sind ein Wurzelgemüse mit einer der Petersilienwurzel ähnlichen, weiß-gelben Schale

Verwendung: Pastinaken vor der Zubereitung mit einer Gemüsebürste bürsten, waschen, schälen und den Strunk entfernen. Sie lassen sich als Koch- und Suppengemüse sowie für Salate verwenden. Goldbraun in der Pfanne gebraten (oder im Ofen gebacken) und pikant auch süß angerichtet, sind die Pastinaken ebenfalls köstlich.

Für Babykost sind sie hervorragend geeignet. Sie enthalten viel Kalium, Kalzium Folsäure und sind reich an Spurenelementen wie bspw. Zink.

Pastinaken-Kartoffelsuppe mit Curry 4 Personen  

Zutaten: 500 g Pastinaken, 300 g Kartoffel, 1 mittelgroße Zwiebel, 3 EL Butter, 2 TL süßes Currypulver, 1 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Chillipulver, 1 Spritzer Limettensaft, 2 EL Crème fraîche, frisches Koriandergrün zum Servieren

Zubreitung: Die Pastinaken waschen, abbürsten, den Strunk entfernen und dünn mit einem Sparschäler schälen, anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffel schälen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen in feine Würfel schneiden und in einem Topf mit der Butter goldbraun andünsten. Dann die Pastinaken- und Kartoffelwürfel zugeben und zusammen mit dem Currypulver kurz anrösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 25 Min. bei geschlossenem Deckel weich kochen.

Anschließend fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Chillipulver und Limettensaft abschmecken. Die Crème fraîche zugeben und mit gehacktem Koriandergrün servieren.

Dazu passt getoastetes Weißbrot.

Steckrüben

Beschreibung: Steckrüben werden auch Kohlrüben oder Bodenkohlrabi genannt. Der Geschmack ist süßlich und an Kohl erinnernd. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, ätherische Öle und B-Vitamine. Durch den hohen Wassergehalt sind sie sehr kalorienarm.

Verwendung: Die Steckrübe wird gewaschen, dünn geschält und kann roh geraspelt mit Apfel, Rote Bete oder Möhre als Rohkost verzehrt werden. 

Sie eignet sich auch gedünstet als Schmorgemüse in Sahnesauce, gewürfelt in Eintöpfen, püriert als Creme-Suppe oder als Steckrüben-Wedges mit ein Sauerrahm-Knoblauch-Dip.

Hirsotto mit Steckrüben 4-5 Personen 

Zutaten: 250 g Steckrübe, 1 Frühlingszwiebel oder 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 300 g Hirse, 150 ml trockener Weißwein, 1,3 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Thymian, 100 g Hartkäse, 2-3 EL Butter, 1 Bund Petersilie

Zubreitung: Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen. Die Steckrübe schälen, erst in Scheiben, dann in Stifte und zuletzt in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls würfeln und in Olivenöl in einem großen Topf andünsten. Die Steckrübe und die Hirse zugeben, kurz anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. So lange rühren, bis der Wein verdampft ist, dann eine Schöpfkelle heiße Brühe zugeben und wieder rühren, bis die Brühe verdampft ist. So fortfahren bis alle Brühe verbraucht ist und die Hirse schön weich ist (Dauer ca. 45 Min.). Zwischendurch mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Zuletzt den geriebenen Käse, die Butter und gehackte Petersilie unterrühren und bei geschlossenem Deckel 10 Min. ziehen lassen.

Anschließend heiß servieren. Dazu passt Blattsalat.

So bleibt´s länger frisch!

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Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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