Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interressanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 17

Diese Woche erhalten Sie in vielen Kistensortimenten einen Rucolabund von Biohof Franz Bauer aus Niederbayern. Rucola hat einen pfeffrigen Geruch, der Geschmack ist angenehm scharf. In ein feuchtes Tuch verpackt hält er sich einige Tage im Kühlschrank. Die harten Stiele werden vor dem Verzehr entfernt. Die Blätter eignen sich im Ganzen als Beigabe zu gemischten Blattsalaten, zu Tomatensalat oder fein geschnitten in Kartoffelsalat. Rucola passt außerdem zu pochierten Eiern, fein geschnitten in Omelett, zum Servieren auf heißer Pizza, oder in Sandwich mit Mozzarella, Ziegenkäse oder Schinken.

 

Bandnudeln mit Rucola und Cherrytomaten (2 Personen)

Zutaten: 200 g Cherrytomaten, 1 Bund Rucola, 2 Knoblauchzehen, 250 g Bandnudeln (getrocknet oder frisch), Olivenöl, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Die Tomaten waschen und halbieren. Den Rucola waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und in grobe Stücke zupfen. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen, abgießen und abtropfen lassen. Den Knoblauch in reichlich Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Die Tomaten zugeben, kurz mitdünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Nudeln zugeben, kurz erhitzen. Vor dem Servieren den Rucola unterrühren und sofort zu Tisch geben.

 

Linsensalat mit Rucola und Tomaten (6 Personen)

Zutaten: 250 g schwarze Beluga Linsen, 1 TL gekörnte Gemüsebrühe, 1 Bund Rucola, 250 g Cherrytomaten, 1 Frühlingszwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4-5 EL Aceto Balsamico, 5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Die Linsen mit 600 ml Wasser und der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und auf mittlerer Stufe 30 Min. köcheln lassen. Währenddessen den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten halbieren, die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden, den Knoblauch schälen und fein hacken. Die fertigen heißen Linsen in eine Salatschüssel geben und mit Salz, Essig und Knoblauch marinieren und (lauwarm) abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Rucola, die Tomaten und Frühlingszwiebeln zugeben, mit Olivenöl und Pfeffer abschmecken.

 

Rote Bete gibt es fast das ganze Jahr über. In der Volksheilkunde wird der Saft der Roten Bete als Mittel gegen fiebrige Erkältungen und Schwächezustände empfohlen. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Verwendung ist vielseitig, entweder roh geraspelt mit Apfel oder Möhre gemischt als Rohkostsalat oder als  gekochter Salat in Scheiben geschnitten mit Zwiebel und Kümmel. Außerdem können Sie damit eine leckere Cremesuppe kochen, oder die Knollen gewürfelt in einen Gemüseeintopf mit Hülsenfrüchten mischen oder als Schnitze im Ofen überbacken.

 

Rote-Bete-Buttermilch-Suppe (4 Personen)Rote-Bete-Suppe

Zutaten: 400 g Rote Bete, 400 g Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 1 Liter milde Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 500 ml Buttermilch, 1 TL Rotwein-essig, gehackte Petersilie oder Schnittlauch zum Bestreuen

Zubereitung: Die Rote Bete waschen, schälen und in 1 cm kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken und in Öl kräftig 5 Min. anbraten. Die Rote Bete zugeben und mit der Brühe aufgießen. Bei geschlossenem Deckel etwa 1 Std. kochen lassen (die Brühe wird zu 3/4 verdampfen.) Anschließend fein pürieren, salzen und pfeffern, die Buttermilch zugeben und mit Essig abschmecken. Mit Petersilie bestreut servieren.

TIPP: An heißen Tagen sehr erfrischend, wenn Sie die Suppe gekühlt servieren. Dazu am besten die pürierte Rote Bete über Nacht auskühlen lassen und am nächsten Tag vor dem Servieren die gekühlte Buttermilch unterrühren!

 

Rezepte der Woche KW 16

Diese Woche erhalten Sie den ersten Schnittlauch von unseren eigenen Feldern aus Demeter-Anbau!

Schnittlauch sollte nie gekocht oder gar getrocknet werden, so verliert er ein Vielfaches an Aroma. Fein geschnitten (niemals gehackt) kann er großzügig über gekochte Gerichte, Blattsalate, Kartoffelsalat, Tomatensalat gestreut oder als Beigabe in Kräuterquark, Joghurt oder Sauerrahm gegeben werden. Auch Pfannkuchen- und Grießnockerlsuppen, Kräuterbutter oder das Butterbrot wären ohne Schnittlauch undenkbar. Die lila Blüten eignen sich sehr gut als Deko in Salaten oder zu Omeletts.

Schnittlauch-Dressing zu Blattsalaten
Zutaten: 1 EL Apfelessig, 2 EL Zitronensaft, Meersalz, schwarzer Pfeffer, 1 Prise Rohrohzucker, 1 TL mittelscharfer Senf, 2 EL Naturjoghurt, 6 EL Sauerrahm, ca. 3 EL Rapsöl, 1 EL Schnittlauchröllchen
Zubereitung: Alle Zutaten miteinander verrühren, den Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren unterrühren, abschmecken und über den Salat geben.
 
Grießnockerlsuppe (4 Personen)
Zutaten: 40 g weiche Butter, 60 g Weizen-, oder Dinkelgrieß, 1 Ei, Salz, ca. 2 l Gemüsebrühe oder -Fond (Artikelnr. 3425), frischer Schnittlauch
Zubereitung: Die weiche Butter mit den Rührbesen des Rührgeräts schaumig schlagen, etwas Grieß unterrühren, dann das Ei, restlichen Grieß und etwas Salz zugeben und schaumig rühren. Teig 15 Minuten quellen lassen. Währenddessen die Brühe zu Kochen bringen. Mit zwei Teelöffeln Nockerl formen, in die heiße Brühe einlegen und 20-30 Minuten zugedeckt unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und die Nockerl in der Brühe mit dem Schnittlauch bestreut servieren.

 

Diese Woche können wir Ihnen Pak Choi aus Deutschland anbieten!Pak Choi

Pak Choi, auch chinesischer Senfkohl genannt, ist ein Verwandter des Chinakohls. Pak Choi ist aber im Geschmack deutlich milder und erinnert optisch eher an Mangold. Es können sowohl die weißen, knackigen Blattrippen, als auch die grünen Blätter gegessen werden. Er ist kalorienarm und reich an Vitamin C. Pak Choi ist relativ hitzeempfindlich und sollte nicht zu lange gedünstet oder gebraten werden.
Verwendung findet er auch roh fein geschnitten als Salat, kurz angebraten in Wok-Gerichten oder in Aufläufen. Es sollten zuerst die Stiele gegart werden, da diese eine längere Garzeit haben. Die Blattrippen können wie Spargel zubereitet werden, die Blätter wie Mangold oder Spinat. Passende Gewürze wären Sojasauce, Kurkuma, Schwarzkümmel, Muskatnuss, frischer Koriander, Zitronengras oder Limettensaft.
 
Pak-Choi-Salat (4 Personen)
Zutaten: 350 g Pak-Choi, 1 Knoblauchzehe, 5 EL Olivenöl, ca. 2 EL heller Balsamicoessig, 1 TL flüssiger Honig, 0,5 TL mittelscharfer Senf, Salz, Pfeffer aus der Mühle, frischer Schnittlauch in Röllchen geschnitten
Zubereitung: Den Strunk des Pak-Choi entfernen, die Stiele waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren, mit dem Pak Choi vermischen und mit Schnittlauch bestreut servieren.
 
 
Pak-Choi in Rahmsauce (4 Personen)
Zutaten: 1 Stück Pak Choi, 1 kleine rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Oliven- oder Sesamöl, 1 TL gem. Kurkuma, 1 TL Schwarzkümmel, 150 g Crème fraîche, ca. 100 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, etwas Limettensaft
Zubereitung: Den Strunk des Pak Choi entfernen, die Stiele in feine und die Blätter in grobe Streifen schneiden; anschließend waschen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl in einer Pfanne (mit Deckel) erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, Gewürze zugeben und kurz mitdünsten. Die Stiele des Pak Choi zugeben, Crème fraîche und Gemüsebrühe unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei geschlossenem Deckel bissfest garen. Kurz vor Ende der Garzeit die Blätter des Pak Choi zugeben und zusammenfallen lassen. Nach Bedarf noch weitere Brühe zufügen. Mit Limettensaft abschmecken und zu Bandnudeln oder Basmati-Reis servieren.

 

Topinambur-Kartoffelpüree (2 Personen)
Topinamburknollen
 
Zutaten: 2 Topinamburknollen, 500 g mehlig kochende Kartoffeln, ca. 100 ml heiße Milch, 1 EL Butter, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung: Topinambur und Kartoffeln waschen und gar dämpfen. Anschließend schälen und heiß durch die Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Die heiße Milch und die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

 

In den Obstkisten erhalten Sie diese Woche Nisperos.
Nisperos
Die Nispero, auch Loquate oder japan. Wollmispel genannt, ist das erste europäische Obst aus der diesjährigen Ernte. Sie ist eng verwandt mit Apfel, Birne, Quitte und kommen aus Spanien, aus der Gegend von Malaga. Die Ernte dauert von von Ende März bis ca. Mitte Mai. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Japan, mittlerweile ist sie aber in den tropischen und gemäßigten Gegenden der Erde weit verbreitet. Die Nisperos werden kurz vor der Reife geerntet und müssen schonend transportiert werden, denn sie sind sehr empfindlich. 

Die Haltbarkeit beträgt bei Kühlschranktemperatur maximal 2 Wochen. Zum Reifen sollen die Früchte allerdings warm liegen. Sie sind reif, wenn das Fleisch auf Daumendruck nachgibt und die Schale nachdunkelt oder fleckig wird. Das Fleisch ist weiß oder hellgelb und leicht säuerlich. Vor dem Verzehr die Schale abziehen und die Kerne im Inneren herauslösen. Die Früchte eignen sich einfach zum pur Essen, für Kuchenbelag oder gekocht als Gelee, Kompott oder Konfitüre. Haben Sie Platz für eine große Pflanze? Dann versuchen Sie doch einmal die Aussaat mit einigen Nispero-Kernen. Es geht ungefähr so einfach wie mit Avocados und die Pflanze ist sehr dekorativ. Nach mehreren Jahren trägt sie dann sogar unter günstigen Bedingungen Früchte.

 

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wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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