Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interressanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 8

Steckrüben

Hirsotto mit Steckrüben (4-5 Personen)

Zutaten: 250 g Steckrübe, 1 Frühlingszwiebel oder 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 300 g Hirse, 150 ml trockener Weißwein, 1,3 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, getrockneter Thymian, 100 g Hartkäse (z.B. Gruyère de France), 2-3 EL Butter, 1 Bund Petersilie

Zubereitung: Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen. Die Steckrübe schälen, erst in Scheiben, dann in Stifte und zuletzt in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls würfeln und in Olivenöl in einem großen Topf andünsten. Die Steckrübe und die Hirse zugeben, kurz anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. So lange rühren, bis der Wein verdampft ist, dann eine Schöpfkelle heiße Brühe zugeben und wieder rühren, bis die Brühe verdampft ist. So fortfahren bis alle Brühe verbraucht ist und die Hirse schön weich ist (Dauer ca. 45 Min.). Zwischendurch mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Zuletzt den geriebenen Käse, die Butter und gehackte Petersilie unterrühren und bei geschlossenem Deckel 10 Min. ziehen lassen. Anschließend heiß servieren. Dazu passt Blattsalat.

 

Steckrübenauflauf mit Speck (4 Personen)

Zutaten: 800 g - 1 kg Steckrüben, 100 g Champignons, 1 kleine Zwiebel, 100 g geräucherter Speck, 2 EL Butter,   2 EL Mehl, 100 g Sahne, 300 ml Hühnerbouillon oder -fond, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss, 1 Bund Petersilie gehackt, 100 g geriebener Bergkäse

Zubereitung: Die Steckrüben waschen, mit einem Sparschäler dünn schälen, je nach Größe achteln und in 2 mm dicke Scheiben schneiden. Die Champignons ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit der Butter andünsten. Den Speck ebenfalls würfeln, zugeben und kurz mitbraten. Die 2 EL Mehl unterrühren und nach und nach mit der Sahne und Brühe aufgießen, kurz aufkochen lassen, bis eine sämige Sauce entsteht. Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken (evtl. wenig Salz, da der Speck schon sehr salzig ist). Die Petersilie fein hacken, den Käse reiben. Die Steckrüben abwechselnd mit den Champignons in eine Auflaufform schichten, jede Schicht mit Petersilie und Käse bestreuen und mit der Sauce begießen. Am Ende mit Sauce und Käse abschließen und im Ofen bei 160 °C Umluft etwa 1 Stunde goldbraun backen. Dazu passt Salat.

 

 

Kumquats

Kumquat-Rührkuchen

(1 kleine Gugelhupfform, oder bei doppelter Menge eine große Kranzform oder Kastenform 30 cm Länge)

Zutaten: 200 g Kumquats, 125 g zimmerwarme Butter, 150 g Zucker, 2 Eier, 250 g Weizen- oder Dinkelmehl Type 1050, 2 TL Backpulver, 50 ml Milch

Zubereitung: Die Kuchenform fetten und bemehlen. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kumquats heiß waschen, längs vierteln, die Kerne herauslösen und anschließend die Kumquats mit einem großen Messer sehr fein zerhacken. Die Butter mit den Rührbesen des Handrührgeräts schaumig rühren, den Zucker zugeben und die Eier einzeln unterrühren. Anschließend die zerhackten Kumquats unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch rasch unterrühren. So kurz wie möglich rühren, sonst wird der Teig zäh. In die Form füllen und auf der zweiten Schiene von unten 35 Min. backen. Herausnehmen, 15 Min. in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. Mit Puderzucker bestaubt und evtl. geschlagener Sahne servieren. Bei doppelter Teigmenge etwa 1 Stunde backen. Mit Kokosraspeln bestreut servieren.

 

 

Rezepte der Woche KW 7

ChiccorieDiese Woche erhalten Sie in einigen Kistensortimenten Chicorée von der Demeter-Gärtnerei Obergrashof.

Der leicht bittere Wintersalat ist sehr gesund, durch seine Größe praktisch zu portionieren und enthält für ein pflanzliches Produkt vergleichsweise viel Vitamin A. Außerdem enthält er Inulin, welches sich positiv auf die Darmflora auswirkt und das Wachstum der guten Bakterien (Bifidusbakterien) anregt.

Der Anbau von Chicoree beinhaltet zwei Kulturen, zuerst der Wurzelanbau im Freien und anschließend wächst der Chicoree durch Wassertreiberei mit täglich wechselndem frischen Wasser und ohne Licht. Daher hat der qualitativ hochwertige Chicoree auch seinen Preis.

Chicoree sollten Sie zu Hause nicht zu lange lagern und dunkel und kühl aufbewahren. Sie können Chicoree nicht nur als Rohkost, sondern auch leicht gebraten und anschließend im eigenen Saft gedünstet verzehren. Die Bitterkeit können Sie durch Sahne oder Joghurt im Salatdressing mildern. Fein schmeckt auch ein Salat mit Orangenfilets und das Dressing können Sie leicht mit Honig abschmecken.

TopinamburTopinambur ist eine relativ unbekannte Gemüseart.

Die Knollen finden roh, gedünstet, frittiert oder überbacken Verwendung. Sie brauchen nicht geschält zu werden. Roh geschnittene Knollen sollten Sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit Sie nicht braun werden. Der Geschmack der Knollen ist nussig und erinnert deutlich an kalt gepresstes Sonnenblumenöl.

Gesundheitlich hat Topinambur einiges zu bieten: er enthält nicht nur viel Kalium und Phosphor, sondern auch eine Menge an gesunden Ballaststoffen, welche unsere Verdauung fördern. Viele konventionelle Milchprodukte enthalten sogenannte „Präbiotika“, also unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche künstlich zugesetzt werden.

Topinambur enthält von Natur aus unter den Gemüsen und Obst die höchste Menge an Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin), welches erst im Dickdarm fermentiert wird und dort das Wachstum unserer gesunden Darmbakterien fördert ! Zu hoch dosiert, kann dies allerdings zu Blähungen und Völlegefühl führen, was nur ein Zeichen dafür ist, dass die gesunden Bakterien „arbeiten“.

Der Topinambur stammt vom Biohof Wiethaler aus Niederbayern.

Topinambur-Kartoffelpüree
(2 Personen)

Zutaten:
2 Topinamburknollen, 500 g mehlig kochende Kartoffeln, ca. 100 ml heiße Milch, 1 EL Butter, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
Topinambur und Kartoffeln waschen und gar dämpfen. Anschließend schälen und heiß durch die Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Die heiße Milch und die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Topinambur-Rohkost
(2 Personen)

Zutaten:
2 kleine Knollen Topinambur, 2 EL Zitronensaft, 1 säuerlicher Apfel, Saft von einer halben Orange, 2 EL Sahne, Meersalz, 0,5 TL Honig, 0,5 TL frisch geriebener Ingwer

Zubereitung:
Den Topinambur gründlich waschen und mit der Schale in Stifte raspeln. Sofort mit dem Zitronensaft vermischen. Apfel raspeln und zugeben. Die restlichen Zutaten miteinander verrühren, unter den Salat mischen, 10 Minuten ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken. Besonders hübsch sieht es aus, wenn Sie statt der normalen Orange, den Saft von einer Blut- oder Halbblutorange verwenden.

MangoldMangold erinnert ein klein wenig an Spinat. Er hat dunkelgrüne Blätter und weiße, glatte Stiele. Es gibt zwei unterschiedliche Sortentypen: den Stielmangold mit den typischen, breiten Blattstielen und den Schnittmangold mit weniger ausgeprägten Stielen. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, aber auch roh mit anderen Blattsalaten gemischt werden. Die Stiele finden in Suppen oder Eintöpfen Verwendung oder sie werden in Salzwasser mit etwas Zitronensaft weich gedünstet und mit Käse überbacken.

Mangold-Kokos-Suppe mit Chili
(nach asiatischer Art, für 4 Personen)

Zutaten:
1 Zwiebel, 500 g Mangold, 5 EL Sesamöl (oder anderes), 1 TL Kurkuma, 1 TL Zitronenabrieb, 400 ml Kokosmilch, Artikelnr. 2382), 600 ml leichte Gemüsebrühe, 1 Chili nach Geschmack, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Mangold putzen, waschen, die Blätter von den Stielen entfernen und beides in feine Streifen schneiden. Das Sesamöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Die Mangoldstiele, Kurkuma und Zitronenabrieb zugeben und mit der Kokosmilch und der Gemüsebrühe aufgießen. Bei geschlossenem Deckel 15 Min. garen. Anschließend die Mangoldblätter zugeben und nochmals 5-10 Min. weich kochen lassen. Die Kerne der Chilischote entfernen und fein hacken. Zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Baguette.

Orangen und getrocknete Feigen finden Sie diese Woche in den Obstkisten.

Orangen-Feigen-Muffins
(12 Stück, 1 Muffinblech)

Zutaten:
150 g getrocknete Feigen, 100 ml gepresster (Blut-)Orangensaft, 1 TL fein abgeriebene Orangenschale, 80 g Puderzucker, 2 Eier, 100 g Rohrohrzucker, 150 g flüssige Butter, 100 g Joghurt, 200 g Weizenmehl Type 1050, 3 gestrichene TL Backpulver

Zubereitung:
Die Feigen halbieren und in feine Streifen schneiden. In dem Orangensaft mindestens 1 Stunde einweichen lassen. Die Orangenschale mit dem Puderzucker vermischen, 1 EL Wasser zugeben und zu einem dickflüssigen Guss verrühren, zur Seite stellen. Nach der Einweichzeit den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen. Ein Muffinblech fetten oder mit Papierförmchen auslegen. Die Eier mit einem Schneebesen verquirlen, den Zucker unterrühren, dann langsam die flüssige Butter zugießen. Den Joghurt und die Feigen samt Saft untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zügig unterrühren. Je zwei Esslöffel Teig in die Vertiefungen der Muffinform füllen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 20 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Den Guss nochmals glattrühren und die ausgekühlten Muffins damit bestreichen. Nach Wunsch mit einer Orangenzeste belegen und trocknen lassen.

 

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wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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