Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interessanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 33

Rondini
so heißt die kleine, grüne Kugel, die Sie in dieser Woche in vielen Kisten vorfinden. Die Rondini stammen von unseren eigenen Feldern aus Demeter-Anbau. Es handelt sich um einen Kürbis mit harter, holziger,grüner Schale und gelblichem Fleisch. Wie alle Kürbisse tragen auch die Rondini hervorragend zur Unterstützungder Verdauung und des Stoffwechsels bei. Sie enthalten Kalium, Vitamin A und Folsäure.
Rondini eignen sich sehr gut als Vorspeise oder als leichtes Abendessen mit Butter oder Kräuterquark zum Auslöffeln. Sie eignen sich auch hervorragend zum Füllen, entweder vegetarisch mit Couscous und Käse oder mit einer Hackfleischfüllung.
Sie können die Rondini auf verschiedene Weise zubereiten:
entweder im Ganzen im Dampfdrucktopf gegart(vorher die Schale mit einem Messer einstechen), nach dem Garen halbieren, die Kerne herauslösen und mit Kräuterbutter und Salz auslöffeln. Oder Sie halbieren die Rondini roh und garen diese in Wasserdampf. Als dritte Variante könnten Sie die Rondini roh halbieren, die Kerne mit einem Löffel herauslösen und mit etwas Öl in einer Auflaufform im Backofen garen.
 
Rondini mit Käse überbacken
Zutaten:
Je 1 Rondini pro Person, 1 EL gewürfelte rote Zwiebel, etwas Knoblauch / 1 EL gehackter Schnittlauch /1 EL Brat-Olivenöl pro Rondini, Salz, Pfeffer, je 1 Scheibe Mozzarella pro Rondinihälfte
Zubereitung:
Die Rondini waschen, mit einem Geschirrtuch den stacheligen Stiel abbrechen. Den Rondini mit einem großen Messereinstechen, dann quer halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herauslösen. Die Rondinihälften in eine Auflaufform setzen, mit je einem halben Esslöffel Zwiebeln, etwas Knoblauch und Schnittlauch füllen, salzen,
pfeffern und Olivenöl über den Rondini verteilen. Im Ofen bei 250 °C etwa 30 Minuten garen. Zum Schluss mit Mozzarella belegen und nochmals 10 Minuten goldbraun überbacken. Nach Wunsch einige Kirschtomaten auf
den Boden der Form legen und kurz mitgaren. Als Vorspeise oder kleines Abendessen mit einem gemischten Salat servieren.
 
Diese Woche gibt es frischen Zuckermais von unserem eigenen Demeter-Feld!
Sein hoher Nährwert und Energiegehalt macht den Zuckermais zum optimalen gesunden Sattmacher. Gegarter, frischer Zuckermais enthält viel Folsäure, Kalium, Vitamine, lebenswichtige Spurenelemente wie Selen, Eisen, Magnesium, Zink und wichtige Ballaststoffe. Ein herrliches Grillgemüse für warme Sommerabende und bunte Grillfeste.
 
Tipps zur Zubereitung:
Zutaten:
1 Zuckermais pro Person, Öl, Butter, Salz, Zahnstocher oder andere Spieße
Zubereitung:
Den Maiskolben von den Blättern befreien und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl 15 Min. unter Wenden braten. Herausnehmen, links und rechts jeweils einen Zahnstocher zur Handhabung beim Essen hineinstecken, mit Butter nach Geschmack begießen und salzen.
Möchten Sie nur die Maiskörner, bspw. für Nudelsalat verwenden, schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer entlang des Kolbens ab.
 
Heidelbeeren
haben Hauptsaison von Juli bis August und es lohnt sich, möglichst viele Beeren in dieser Zeit zu essen. Denn durch die enthaltenen Inhaltsstoffe sind sie eine kleine Vitaminbombe und wirken aktiv dem  Alterungsprozess entgegen. Neben C- und B-Vitaminen ist der wichtigste Inhaltsstoff das sog. Anthocyan, welches für die blaue Farbe der Früchte sorgt.
Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe, welche unsere Zellen vor Alterung und Entartung schützen. Außerdem verlangsamen sie die Blutgerinnung und scheinen Sehvorgänge günstig zu beeinflussen.
 
Blaubeer-Cookies
Zutaten:
250 g Blaubeeren, 250 g weiche Butter, 240 g Zucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker, 2 Eier, 350 g Weizenmehl Type 550, 1 TL Backpulver, 1 TL Salz
Zubereitung:
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen. Die Butter mit dem Rührgerät schaumig rühren, den Zucker zugeben und unterrühren. Dann die Eier zugeben und 2 Minuten schaumig schlagen. Das Mehl mit Backpulver und Salz mischen, über die Schaummasse sieben und kurz unterrühren, die tropfnassen Blaubeeren anschließend unterheben. Je einen großen Esslöffel Teig mit Abstand auf das Blech setzen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 15 Min. backen. Erst abgekühlt vom Blech heben und frisch verzehren.
 
Heidelbeer-Quarkspeise (4 Personen)
Zutaten:
8 Vollkornbutterkekse, 350 g Quark, ca. 4 EL Zucker, 150 g Sahne, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker, 250 g Heidelbeeren, 1 Spritzer Zitronensaft
Zubereitung:
Die Butterkekse grob hacken (in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz darüber walzen). Den Quark mit dem Zucker verrühren, nach Geschmack nachsüßen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter den Quark heben. Die Heidelbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. 2/3 davon vorsichtig unter die Quarkmasse heben, so dass sie nicht platzen. Die Kekse in vier hohe Dessertgläser verteilen, mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Quarkmasse darauf verteilen und mit den restlichen Heidelbeeren abschließen. Gut gekühlt verzehren.

Rezept der Woche KW 32

Diese Woche ist der erste Hokkaido-Kürbis von unseren Demeter-Feldern erntereif!


Hokkaido-Kürbis ist der König unter den Speisekürbissen. Er hat eine sehr schöne orange Farbe und ist im Geschmack hervorragend und leicht süßlich. Außerdem macht es nicht viel Mühe ihn zuzubereiten, da er eine dünne Schale besitzt und daher einer der wenigen Kürbisse ist, welche nicht geschält werden brauchen. Verwendung findet Kürbis in allen Variationen von herzhaft z.B. als Suppe, gebacken im Ofen mit Rosmarin und Ziegenkäse, als Kürbisrisotto oder -gnocchi, Kürbislasagne, über süß-sauer eingelegt, in Brot oder Kuchen mitgebacken oder sogar als Dessert z.B. als Soufflée oder Parfait.


Kürbis-Risotto (4 Personen)
Zutaten: Hokkaido-Kürbisfruchtfleisch geputzt (ca. 500- 600 g), 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 250 g Risotto-Reis, 150 ml trockener Weißwein (z.B. Chardonnay), ca. 1 l Gemüsebrühe, 50 g frisch  geriebener Pecorino, 2 EL Butter, Meersalz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss, Oliven-Bratöl, Thymian, Fleur de Sel
Zubereitung: Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen. Den Kürbis waschen (schälen nicht nötig), die Kerne herauslösen und 400 g des Fruchtfleisches in 1 cm große Würfel schneiden; den restlichen Kürbis in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl glasig andünsten. Anschließend den Reis und den Kürbis zugeben, kurz anschwitzen und anschließend mit dem Wein ablöschen. Rühren bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann schöpfkellenweise die heiße Gemüsebrühe zugeben und bei mittlerer Hitze rühren, bis die Flüssigkeit vollständig vom Reis aufgesogen ist; erst dann wieder erneut eine Schöpfkelle Brühe hinzufügen. Bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist, dauert es etwa eine halbe Stunde. Anschließend den Topf von der Platte nehmen, den Pecorino und die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Deckel schließen und den Risotto 5 Min. ziehen lassen. Währenddessen die Kürbisscheiben in einer Pfanne mit Oliven-Bratöl von beiden Seiten scharf anbraten. Den Risotto heiß in tiefen Tellern anrichten und mit frischemThymian, Fleur de Sel und den gebratenen Kürbisscheiben garniert servieren.
Dazu passt gemischter Salat und ein Glas Weißwein.

 

Rezepte der Woche KW 29

Die ersten Gemüsezwiebeln mit Grün von unserem Feld befinden sich diese Woche in vielen Kistensortimenten. Selbstverständlich können Sie diese auch separat bestellen. 
Die Gemüsezwiebeln sind frisch, mild und saftig und eignen sich daher besonders pur mit etwas Salz bestreut zur Brotzeit, fein geschnitten in Salat, in Tsatziki oder Kräuterquark. Selbstverständlich eignen sie sich auch zum Dünsten oder als Beigabe zu Ofengemüse auf dem Blech. 

 

Zwiebel-Blätterteig-Pastetchen (12 Stück / 1 Muffinblech)
Zutaten: 1 halbe Gemüsezwiebel mit Grün, 300 g Tiefkühl-Butter-Blätterteig (6 Platten, Artikelnr. 6190), 4 EL Olivenöl,        2 Eier, 4 EL Sauerrahm, 1 TL Kümmel-samen, Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung: Die halbe Zwiebel putzen und waschen. Das Zwiebelgrün in dünne Streifen schneiden. Die halbe Zwiebel nochmals halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Alles zusammen in Olivenöl fast gar dünsten, dann abkühlen lassen. Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen. Den Blätterteig antauen lassen. Die Platten halbieren, längs um ein Drittel mehr ausrollen. Dann nochmals halbieren und jeweils zwei Quadrate in die gefetteten Vertiefungen der Muffinform legen. Die Eier mit dem Sauerrahm verquirlen, die Zwiebeln zugeben und mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Jeweils etwa 2 EL der Zwiebelmasse auf den Blätterteig geben und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen 20 Min. goldbraun backen. Vor dem Herauslösen aus der Form 15 Min. abkühlen lassen. Schmeckt kalt sehr gut zu einem sommerlichen Picknick.

 

Stangensellerie oder auch Stauden- oder Bleichsellerie genannt, enthält neben Vitamin K und etwas Calcium, auch Vitamin A, welches wichtig für den Sehvorgang und das Immunsystem ist.
Zubereiten kann man Stangensellerie als Rohkostsalat, z.B. mit schwarzen Oliven und Fetakäse oder auch mal mit Grapefruit und Äpfeln. Sie können ihn auch dünsten und anschließend mit Käse überbacken oder fein geschnitten als knackige Zugabe in Kartoffelsalat verzehren. Oder Sie essen die Stangen „natur“ zu einem Dip.

 

Stangensellerie mit Zwetschgensauce (4 Personen)
Zutaten: 1 Stangensellerie, 200 g sehr reife Zwetschgen, 250 g Quark, Salz, Pfeffer, Limettensaft
Zubereitung: Den Sellerie putzen, waschen, grobe Fasern entfernen und in ca. 10 cm lange Stücke schneiden. Den geschnittenen Stangensellerie im Dampf "al dente" garen (ca. 10 Min.). Abtropfen lassen und auf einer Platte anrichten. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und pürieren. Quark mit den pürierten Zwetschgen schaumig rühren, mit etwas Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Stangensellerie mit der Zwetschgen-Quark-Creme als Vorspeise, oder mit Brot zusammen als leichtes Abendessen servieren.

 

Überbackener Stangensellerie (2 Personen)
Zutaten: 1 Stangensellerie, Meersalz, 1 kleine (rote) Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Butter, 1 EL Olivenöl, 2 EL Mehl, 300 ml Milch, 100 ml Sahne, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss, 5-6 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt), 150 g würziger Bergkäse            
Zubereitung: Den Sellerie waschen, die Stangen vom Strunk trennen und halbieren. In wenig Salzwasser in einer Pfanne mit Deckel in 15-20 Min. weich dünsten. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter mit dem Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch darin 5 Min. glasig andünsten. Das Mehl zugeben, zu einem Klumpen verrühren und schluckweise mit der Milch und Sahne aufgießen. Unter Rühren kurz aufkochen lassen bis eine sämige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Tomaten klein schneiden. Den Käse in Scheiben schneiden. Den fertigen Stangensellerie in einer Auflaufform verteilen, mit der Sauce begießen und mit den getrockneten Tomaten und dem Käse belegen. Im Ofen unter Grillstufe 10-15 Min. goldbraun überbacken. Dazu passen wunderbar Salzkartoffeln.

 

Wir freuen uns, Ihnen diese Woche in einigen Kistensortimenten Demeter-Zwetschgen aus Deutschland anbieten zu können! Selbstverständlich können Sie diese auch individuell hinzu bestellen. 
Zwetschgen haben Hauptsaison im Juli und August. Sie sind länglich oval, etwas kleiner als Pflaumen und haben eine blaue Schale. Das Fruchtfleisch ist gelb und löst sich leicht vom Stein, weshalb die Früchte sich hervorragend als Kuchenbelag für z.B. „Zwetschgendatschi“ eignen.
Zwetschgen wirken gegen Appetitlosigkeit, wirken harntreibend und helfen gegen Verstopfung (getrocknete Pflaumen über Nacht einweichen). Frische Früchte enthalten außerdem viele B-Vitamine und sind so gesund für unser Nerven- und Immunsystem. Ebenso wie Heidelbeeren enthalten Pflaumen viele Anthocyane (blaue Farbe), welche unsere Zellen vor Alterung und Entartung schützen!
Zwetschgen sollten kühl im Kühlschrank gelagert werden. Verwendet werden sie als Kuchenbelag oder Kompott zu bspw. Rohrnudeln mit Vanillesoße, oder als Konfitüre.

 

Zwetschgen-Crumble - mit Streuseln überbackene Früchte (4 Personen)
Zutaten:400 g Zwetschgen, 130 g brauner Zucker, 1 P. Bourbon-Vanillezucker, 1 gestr. TL Zimt, 80 g Mehl, 80 g feine Haferflocken, 80 g kalte Butter
Zubereitung: Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln od. sechsteln. Mit 50 g Zucker vermischen und in eine ofenfeste Form geben. Das Mehl und die Haferflocken mit dem restlichen Zucker, Zimt und Vanillezucker vermischen. Die kalte Butter in Stücke schneiden, zugeben und mit den Händen zu einer Streuselmasse abbröseln. Über den Zwetschgen verteilen und im vorgeheizten Ofen etwa 30 Min. überbacken bis die Zwetschgen blubbern und das Crumble knusprig ist. Noch warm mit Vanilleeis servieren.

 

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Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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