Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interressanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 50

Superschmelz-Kohlrabi

 

Kohlrabi-Apfel-Rohkost (4 Personen)

Zutaten: 400 g (Superschmelz-)Kohlrabi, 200 g Apfel, 2 EL Zitronensaft, 2 EL Apfelessig, 2 EL Naturjoghurt, 3 EL Rapsöl, Meersalz

Zubereitung: Kohlrabi putzen, schälen und in mittlere Stifte raspeln. Apfel waschen, raspeln, sofort mit Zitronensaft beträufeln und unter den Kohlrabi mischen. Aus restlichen Zutaten ein Dressing rühren, über den Salat geben, gut durchmischen. Vor dem Verzehr 30 Minuten durchziehen lassen und nochmals abschmecken.

 

Kohlrabi-Apfel-Carpaccio (als Vorspeise für 4 Personen)Kohlrabi-Apfel-Carpaccio

Zutaten: 400 g (Superschmelz-)Kohlrabi, 1 säuerlicher Apfel (Topaz), Saft einer halben Zitrone, 1 Msp. abgeriebene Zitronenschale, 2 EL Kürbiskernöl, 0,5 TL Honig, Salz, Pfeffer, fein gehackter Koriander nach Belieben

Zubereitung: Den Kohlrabi schälen und in 2 mm dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben in Salzwasser nach Belieben weich oder bissfest blanchieren, dann abgießen. Den Apfel halbieren, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den blanchierten Kohlrabi abwechselnd mit den Apfelscheiben auf einer Platte anrichten. Die Zutaten für das Dressing verrühren, über das Carpaccio geben und mit Koriander bestreuen.

 

Frisches Sauerkraut

Apfelkraut (4 Personen)

Zutaten: 2 Beutel Sauerkraut (1 kg), 2 kleine rote Zwiebeln, 1 großer säuerlicher Apfel, 4 EL Butterschmalz oder Ghee, 1 EL brauner Mascobadozucker, 250 ml trockener Weißwein (alternativ Hälfte Apfelsaft, Hälfte Brühe), 1 Lorbeerblatt

Zubereitung: Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen, die Apfelspalten dann in Scheiben schneiden. Das Butterschmalz oder Ghee in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb anbraten. Dann die Äpfel und den Zucker zugeben und kurz andünsten. Das Sauerkraut zugeben und mit Wein aufgießen. Das Lorbeerblatt zufügen und bei geschlossenem Deckel etwa 45 Min. kochen lassen. Anschließend abschmecken und servieren. Sauerkraut schmeckt auch am nächsten Tag noch besonders gut.

 

Kulebiak ~ gefüllte Teigtasche (Polen)
(4-6 Personen)

Zutaten für den Teig: Kulebiak ungebacken

500 g Weizenmehl Type 550, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1 TL Salz, 2 Eier, 2 EL flüssige Butter, ca. 160 ml lauwarme Milch

Zutaten für die Füllung: 

400 g Sauerkraut, 200 g Champignons, 1 Zwiebel, 3 EL Butter, Meersalz, Pfeffer aus
der Mühle, 3 hart gekochte Eier, Milch zum Bestreichen, Kümmelsamen zum Bestreuen

Zubereitung: Kulebiak gebacken

Das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz vermischen. Die Eier und Butter zugeben, nach und nach mit der Milch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Hefeteig sollte auf einem Backbrett sehr gut durchgeknetet werden. Evtl. arbeiten Sie noch etwas Mehl unter. Je mehr Sie kneten, um so besser wird später der Teig. Anschließend zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Für die Füllung das Sauerkraut abtropfen lassen. Die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig andünsten, dann die Champignons zugeben und kurz mitdünsten. Pilze mit dem Sauerkraut vermischen und mit Salz (wenig) und Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig nochmals kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat etwa 1 cm dick  ausrollen. Das Quadrat auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Füllung in die Mitte häufen. Die hartgekochten Eier schälen, in Scheiben schneiden und auf die Füllung legen. Die Ecken jeweils in die Mitte klappen und die Nähte gut zusammendrücken. Evtl. die Nähte mit zwei Gabelzinken zusammendrücken. Die  Oberfläche mit Milch bestreichen, mit Kümmel bestreuen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 35-45 Min. backen. Heiß oder kalt servieren. Dazu passt Salat.

 

Rezepte der Woche KW 49

Diese Woche erhalten Sie in einigen Kistensortimenten Yacon-Wurzel aus Niederbayern!

Yacon ist unter anderem mit Topinambur verwandt und genau wie dieser bildet auch Yacon essbare Wurzelknollen. Sie werden bis zu 25 cm lang und die Durchmesser der Knollen können sehr stark variieren, wobei 10 cm erreicht werden können. Traditionell ist die Yacon-Pflanze in Südamerika wie auch die Maca-Pflanze und die Yamswurzel ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Genutzt werden die Knollen und die Blätter der Yacon-Pflanze für Menschen und Tiere. So bereiten z.B. die Einheimischen die Knollen als Frucht, als rohes und gekochtes Gemüse oder als Salat zu. Die Knollen sind seit Jahrhunderten ein wertvolles präbiotisches Nahrungsmittel im Hochland der Anden, wo sie vermutlich vom 13. bis zum 16. Jahrhundert durch die Inkas als Nutzpflanze und Heilpflanze verbreitet wurden. Yacon-Knollen haben einen frisch-süßlichen Urgeschmack und lassen sich mit dem Geschmack einer Birne, Melone oder Nashi vergleichen. Wenn man sie schält, kann man sie sofort essen wie Karotten, Gurken, Rettich oder Topinambur. Allerdings ähneln die Yacon-Knollen in ihrer stofflichen Beschaffenheit einem Apfel und sind dabei so zart im Biss wie Radieschen. Wenn man die Knollen schält und sie nicht umgehend verbraucht, werden sie durch Oxidation braun. Das kann verhindert werden, indem man sie in etwas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft taucht. Die Braunfärbung ist allerdings nur optischer Natur und bewirkt keine Geschmacksveränderung.

 

Yacon in Käse-Sahne-Sauce (4 Personen)

Zutaten: 1 Zwiebel, 2 EL Butter, 600 g Yacon, 3 Knoblauchzehen, 1 TL Currypulver, 100 ml Sahne, 150 g Raclette-Käse (oder anderer würziger Bergkäse), 1 TL gekörnte Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in Butter andünsten. Die Yacon-Wurzel waschen, schälen, in Scheiben und anschließend in feine Streifen schneiden. Zu den Zwiebeln geben, geschälten und gehackten Knoblauch sowie Currypulver unterrühren und mit der Sahne und 50 ml Wasser ablöschen. Garzeit etwa 20 Minuten. Zuletzt den gewürfelten Käse zugeben und mit Brühe, Salz und Pfeffer abschmecken. 

Dazu passen Salzkartoffeln oder Bandnudeln. 

 

Diese Woche erhalten Sie in vielen Kistensortimenten regionalen Chicoree.

Der leicht bittere Wintersalat ist sehr gesund, durch seine Größe praktisch zu portionieren und enthält für ein pflanzliches Produkt vergleichsweise viel Vitamin A. Außerdem enthält er Inulin, welches sich positiv auf die Darmflora auswirkt und das Wachstum der guten Bakterien (Bifidusbakterien) anregt.

Der Anbau von Chicoree beinhaltet zwei Kulturen, zuerst der Wurzelanbau im Freien und anschließend wächst der Chicoree durch Wassertreiberei mit täglich wechselndem frischen Wasser und ohne Licht. Daher hat der qualitativ hochwertige Chicoree auch seinen Preis. Chicoree sollten Sie zu Hause nicht zu lange lagern und dunkel und kühl aufbewahren. 

Sie können Chicoree nicht nur als Rohkost, sondern auch leicht gebraten und anschließend im eigenen Saft gedünstet verzehren. Die Bitterkeit können Sie durch Sahne oder Joghurt im Salatdressing mildern. Fein schmeckt auch ein Salat mit Orangenfilets und das Dressing können Sie leicht mit Honig abschmecken.

 

Der Delicata-Kürbis ist eine Unterform des Spaghettikürbis, jedoch zieht er keine Fäden wie Spaghettikürbis. Er ist länglich-oval, mit gelber Farbe und grünen Streifen. Der Geschmack ist süßlich, ähnlich wie eine Mischung aus Hokkaido-Kürbis und Süßkartoffel. Geviertelt oder halbiert kann man ihn einfach nur dämpfen oder aber auch füllen und im Backofen garen. Das Fruchtfleisch und die Schale ist in rohem Zustand sehr hart, aber in gegartem Zustand lässt sich der Kürbis mit Schale verzehren! Oder Sie lösen das Fruchtfleisch während des Verzehrs von der Schale. Durch seine geringe Größe eignet er sich wunderbar für Single-Haushalte.

 

Gedünsteter Delicata mit Zitronen-Butter (Vorspeise für 4 Personen)

Zutaten: 1 Delicata-Kürbis (ca. 500 g), ca. 80 g Butter, 1 TL abgeriebene Zitronenschale, 1 TL Zitronensaft, Salz, wenig Pfeffer, frische Kräuter (Petersilie oder Koriander)

Zubereitung: Den Kürbis waschen und vierteln (einmal längs und einmal quer halbieren), die Kerne herauslösen und in einem Dämpfeinsatz weich dämpfen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Zitronenschale-/Saft zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Frische Kräuter fein hacken und unter die Butter rühren. Den Kürbis auf kleinen Vorspeisetellern anrichten und mit der Butter begießen. 

Sehr gut schmeckt auch Knoblauchbutter, oder Sie streuen statt der Kräuter gerösteten Sesam oder Kürbiskerne über den Kürbis oder beträufeln ihn mit etwas Kürbiskernöl oder dunklem Balsamicoessig.

 

 

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Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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